Am Donnerstag wurde das Maskottchen für den Eurovision Song Contest vorgestellt - der erste große Termin für die interimistische ORF-Chefin Ingrid Thurnher.
Das Maskottchen für den Eurovision Song Contest (ESC) wurde am Donnerstag, knapp zwei Monate vor dem Finale, vom ORF in der Wiener Stadthalle aus der Taufe gehoben. „Auri ist einfach eine Sensation, eine Frohnatur“, zeigte sich Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz begeistert.
- ESC-Hammer: Parov und Auri rocken den Song Contest
- ESC-Hammer: Mit DIESER Startnummer vergibt Cosmo den "Tanzschein"
Eine Premiere stellte die ESC-Vorschau am Donnerstag für die interimistische ORF-Chefin Ingrid Thurnher dar. „Alle Zeitpläne sind bisher auf Punkt und Beistrich eingehalten worden“, zollte die neue Frontfrau nach dem Rücktritt von Roland Weißmann dem ESC-Team ihren Respekt und legte die Latte durchaus hoch: „Die machen die tollste Show der Welt.“
Dabei ist der Druck auf Thurnher groß - FPÖ-General Christian Hafenecker forderte die neue ORF-Chefin auf, die Luxuspension von ORF-Manager Pius Strobl zu kippen: „Die vollkommen absurden Pensionsrückstellungen in der Höhe von 2,4 Millionen Euro auf Kosten der Zwangssteuerzahler, mit denen dieser 450.000-Euro-Gagenkaiser rund um den Weißmann-Rücktritt für negative Schlagzeilen sorgt, sind ja nur die Spitze eines Eisbergs. Strobls Weg in die Chefetage am Küniglberg ist gepflastert von Skandalen, die letztlich das Bild eines rot-grünen Netzwerks im ORF vervollständigen!“