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Nach Krisenmonaten

Eva Glawischnig: Rücktritt unter Tränen

Der nächste Politik-Hammer - Nachfolge noch offen.

 Eva Glawischnig ist als Bundessprecherin der Grünen zurückgetreten. Bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Donnerstagvormittag nannte sie hierfür gesundheitliche Gründe. Glawischnig war allerdings nach dem ausbleibenden Aufschwung nach der Bundespräsidentenwahl, aber auch nach dem Rausschmiss der Jungen Grünen aus der Bundespartei parteiintern unter Druck geraten.

Felipe und Kogler übernehmen interimistisch

Nach dem Rückzug von Eva Glawischnig aus der Politik übernehmen ihre Stellvertreter Ingrid Felipe und Werner Kogler ab sofort interimistisch die Leitung der Grünen. Wie es personell weitergehen soll, berät morgen, Freitag, der erweiterte Bundesvorstand in Salzburg.

Ob es da schon eine Empfehlung für die Parteichef-Kür am Bundeskongress voraussichtlich im Juni gibt, war am Donnerstag noch - relativ - offen. Nur Lothar Lockl, Kampagnenleiter bei Alexander Van der Bellen, winkte bereits ab.

Ihre Entscheidung zum Rückzug sei "eine zutiefst persönliche" gewesen, so Glawischnig, die bei ihrem Abschied mehrfach mit den Tränen kämpfte. Getroffen habe sie diese, als klar war, dass es bald Neuwahlen geben werde. Einen sonstigen unmittelbaren politischen Anlass bestritt sie. Sie wolle ihren Kindern weiter in Gesundheit zur Verfügung stehen.

Respekt und Anerkennung von der Konkurrenz

Von den anderen Parlamentsparteien erntete Glawischnig für ihren Schritt Respekt und Anerkennung. SPÖ-Chef Christian Kern würdigte ihr Engagement, ebenso wie der designierte ÖVP-Chef Sebastian Kurz. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache zollte der Person Glawischnig Respekt, kritisierte aber die Partei scharf. NEOS-Chef Matthias Strolz sah einen nachvollziehbaren Schritt, und Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar zeigte sich "persönlich betroffen". Dank gab es auch von ihrem Amtsvorgänger, dem nunmehrigen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen.

Der oe24-Live-Ticker zum Nachlesen

 14:40

Sobotka schweigt

Keinen Kommentar wollte Sobotka zum Rücktritt von Grünen-Chefin Eva Glawischnig abgeben. Er wolle andere Parteien nicht kommentieren, sagte er. "Die müssen selbst sehen, was sie tun."

 14:23

Glawischnig: Ihre Rücktrittserklärung im Wortlaut

"Einen schönen guten Vormittag! (...) Ich habe Sie eingeladen zu einer persönlichen Erklärung - ich glaube, das ist jetzt die dritte in zehn Tagen. Ich möchte die Öffentlichkeit und insbesondere die Grünen Wählerinnen und Wähler, aber auch meine vielen Parteifreundinnen und Freunde über eine persönliche Entscheidung informieren.

Ich bin seit 2008 Parteichefin der Grünen. (...) Als ich die Partei übernommen habe, gab es viele kritische Stimmen. Manche haben gesagt, die Grünen werden ein Drittel der Wählerinnen und Wähler verlieren - ja, manche haben gesagt: ja warum die? Es kam aber ganz anders. Wir haben als Team die erfolgreichste Phase der Grünen in Österreich und auch europaweit beachtet geschafft. (...) Die Regierungsbeteiligungen und dann das Projekt Van der Bellen in die Hofburg - der erste grüne Präsident Europas. Das haben wir, das habe ich maßgeblich betrieben und unterstützt und wir haben gesehen was alles geht und was alles möglich ist.

(...) Ich habe eine Entscheidung getroffen und es ist eine zutiefst persönliche Entscheidung: Ich werde nicht mehr als Spitzenkandidatin für die Grünen zur Verfügung stehen. Ich werde all meine Funktionen zurücklegen: die Bundessprecherin, die Klubobfrau und auch mein Nationalratsmandat. Es gibt keinen bestimmten Anlass für diese Entscheidung, sie ist gereift über längere Zeit. Natürlich ist es zugespitzt jetzt durch die Neuwahlsituation, aber in aller Offenheit: Ich habe eine Familie, ich habe zwei wunderbare Kinder, zwei Söhne und es hat körperliche Warnsignale gegeben, die ich ernst nehmen muss. Ich habe gegenüber meiner Familie eine Verantwortung und meinen Kindern, dass ich gesund bleibe, dass ich in voller Gesundheit für sie da bin. (...) Den Job eines Parteichefs, einer Parteichefin kann man nicht ewig machen. In Zeiten dieser medialen Zuspitzung reibt das jeden Menschen einfach auf (...)

Die politische und mediale Aggressivität hat wahnsinnig zugenommen und ich appelliere an uns in der politischen Branche, aber auch an die Medienbranche, sich rückzubesinnen auf das, was wirklich relevant ist und nicht das, was man dramaturgisch brutal überspitzen kann, wo man Klicks, Quote, Aufmerksamkeit und Wählerinnen- und Wählerängste sozusagen mobilisieren kann. (...) Ich werde daher alle meine Aktivitäten gegen Hass im Netz auch als Privatperson, alle Musterklagen mit aller Kraft fortsetzen gegen Facebook und Co, insbesondere auch dann, wenn es um verbal sexualisierte Gewalt gegen Frauen im Netz geht. (...)

Als überzeugte Parlamentarierin möchte ich noch eine Lanze für die parlamentarische Demokratie brechen und warnen vor dem Konzept und dem Wunsch vor dem sogenannten starken Mann. (...) Ich war sehr oft die einzige Frau in diesen politischen Runden, sehr oft die einzige Frau unter den Parteichefs, unter den Klubobleuten und in politischen Diskussionen und ich behaupte, wenn es mehr Frauen in Führungspositionen gebe, dann hätten wir auch eine andere politische Kultur.

Ich möchte mich bei Ihnen bedanken für korrekte und respektvolle seriöse Berichterstattung. Ich sage aber auch, dass es in der Medienbranche einzelne Persönlichkeiten gibt, die die Republik regelrecht vergiften und unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt damit gefährden, die keinen Respekt vor einer anderen Meinung haben, die journalistische Sorgfalt und Recherche vermissen lassen oder einfach zutiefst sexistische Machos sind. (...)

So, wie geht's nun weiter? Der Bundesvorstand morgen in Salzburg wird tagen. Es werden Entscheidungen getroffen werden in aller Verantwortung. Und wie geht's mit mir weiter? Mein Ziel ist es, die Ziele der Nachhaltigkeit, aber auch die Sichtbarkeit von Frauen in der Gesellschaft weiterzubringen, Zukunftssicherheit weiterzubringen. Und das wird jetzt mein letztes Statement in einer politischen Öffentlichkeit für's Erste. Und ich bedanke mich bei Ihnen allen und wünsche Ihnen alles Gute. Und wir werden uns mit Sicherheit noch irgendwann im Leben begegnen."

 13:59

SPÖ-Delegationsleiterin im EU-Parlament: Frauen haben es schwer an der Spitze

Die SPÖ-Delegationsleiterin im EU-Parlament Evelyn Regner hat den Rücktritt von Grünen-Chefin Eva Glawischnig bedauert. Ihre Entscheidung "hat meinen vollen Respekt, zeigt aber auch, dass es Frauen nach wie vor schwer in Führungspositionen haben".

 13:52

Ingrid Felipe und Werner Kogler leiten Grüne interimistisch

Nach dem Rückzug von Eva Glawischnig aus der Politik übernehmen ihre Stellvertreter Ingrid Felipe und Werner Kogler ab sofort interimistisch die Leitung der Grünen. Wie es personell weitergehen soll, berät morgen, Freitag, der Erweiterte Bundesvorstand in Salzburg. Ob es da schon eine Empfehlung für die Parteichef-Kür am Bundeskongress voraussichtlich im Juni gibt, war am Donnerstag noch offen.

 13:49

Ellensohn erinnert an Glawischnigs Karrierebeginn in Wien

David Ellensohn, der Klubobmann der Grünen in Wien, zum Glawischnig-Abgang: „Die steile Karriere von Eva hat im im Wiener Rathaus als Mitarbeiterin im Umweltbereich begonnen, sie an die Spitze der österreichischen Grünen geführt. Als erste Grüne wurde sie Nationalratspräsidentin."

 13:36

Vassilakou stimmt in den Abschieds-Dankes-Reigen ein

Wiens Grüne Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou streute Glawischnig zum Abschied Rosen: "Evas Verdienste für die Grünen sind groß. Mit ihr an der Bundesspitze ist es den Grünen gelungen, in sechs Landesregierungen einzuziehen und ihre besten Ergebnisse bei Bundeswahlen zu erzielen." Glawischnig habe über Jahre vielen Frauen Mut gemacht, "sich in die Politik zu trauen".

 13:21

Junge Grüne: Flora Petrik bedankt sich

"Ich bedanke mich für das Engagement von Eva Glawischnig", so Flora Petrik, Bundessprecherin der Jungen Grünen. Auch wenn es nicht immer leicht war, habe sie Respekt vor der Arbeit Glawischnigs und vor der schwierigen Aufgabe, eine Partei zu führen.Dass Eva Glawischnig den Weg frei macht für einen Neustart bei den Grünen sei ein positiver und richtiger Schritt.

 13:09

Israelitsche Kultusgemeinde bedankt sich für Glawischnig

Die Israelitische Kultusgemeinde bedankt sich bei Eva Glawischnig für die lange und hervorragende Zusammenarbeit. Die enge Kooperation "war stets von Verständnis, Respekt und Verbindlichkeit geprägt", so die IKG in einer Aussendung. Die grüne Spitzenpolitikerin habe sich über viele Jahre bei zahlreichen Gelegenheiten gegen Antisemitismus, Rassismus und Hetze engagiert.

 12:57

Lothar Lockl winkte ab

Lothar Lockl, langjähriger Grüner und zuletzt Kampagnenleiter im Wahlkampf von Alexander Van der Bellen, will nicht die Nachfolge der scheidenden Bundessprecherin Eva Glawischnig antreten. "Ich stehe bis auf weiteres nicht zur Verfügung", bekräftigte er. Er wolle sein Unternehmen nicht aufgeben und lasse seiner Frau Claudia Reiterer beruflich den Vortritt

 12:43

Landesparteien danken scheidender Frontfrau

Aus den Grünen Landesparteien ist nach dem Rücktritt von Bundessprecherin Eva Glawischnig Lob und Dank gekommen.

Von den Unstimmigkeiten der vergangenen Monate - die Parteiführung war für ihren Umgang mit der Parteijugend kritisiert worden - war am Donnerstag nichts zu merken. Respekt wurde Glawischnig auch für ihre persönliche Entscheidung aus gesundheitlichen Gründen gezollt.

 12:34

Glawischnig-Schulkollege Herbert Kickl (FPÖ): "Intelligente und selbstbewusste Frau"

Herbert Kickl, der mit Glawischnig die selbe Schule besucht hat, brachte seinen Respekt zum Ausdruck und sprach von einer intelligenten und selbstbewussten Frau: "Das ist sicher kein einfacher Schritt." Allerdings sei wohl nicht nur der politische Mitbewerber, sondern wohl auch die "Masse an Intrigen" Mitschuld an der Entscheidung. Kickl: "ich wünsche ihr, dass sie ihre Gesundheit erhalten oder wiedergewinnen kann.

 12:26

DIASHOW: So emotional war der Abgang von Eva Glawischnig

Diashow Erleichterung & Liebes-Auftritt nach Rücktritt

Eva Glawischnig mit Ehemann Volker Piesczek

Eva Glawischnig mit Ehemann Volker Piesczek

Eva Glawischnig mit Ehemann Volker Piesczek

Eva Glawischnig mit Ehemann Volker Piesczek

Eva Glawischnig mit Ehemann Volker Piesczek

Eva Glawischnig mit Ehemann Volker Piesczek

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 12:24

Lunacek: Glawischnig war erfolgreichste Parteichefin

"Ich habe großen Respekt für das, was sie über die ganzen Jahre geleistet hat. Sie war die erfolgreichste Parteichefin, die wir je hatten. Vielen Dank an Eva Glawischnig dafür. Es ehrt mich, dass ich in der Nachfolgefrage genannt werde. Wir haben morgen einen Erweiterten Bundesvorstand (EBV) in Salzburg, und wir werden in den nächsten Tagen bzw. spätestens beim Bundeskongress am 25. Juni eine Entscheidung treffen".

 12:10

Lunacek gibt sich bedeckt

Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments und grüne Delegationsleiterin Ulrike Lunacek gibt sich bei der Nachfolgefrage für die zurückgetretene Grün-Chefin Eva Glawischnig bedeckt. Sie fühle sich geehrt, die Entscheidung aber werde spätestens beim Bundeskongress am 25. Juni getroffen, sagte Lunacek am Donnerstag in Straßburg.

 12:05

Alle Parteien verabschieden sich mit Respekt und Anerkennung von Glawischnig

SPÖ-Vorsitzender Bundeskanzler Christian Kern zeigte sich überzeugt, dass Eva Glawischnigs "ehrliches Engagement über die Parteigrenzen hinweg weiterhin sichtbar sein wird". Auch von der ÖVP und den NEOS kamen respektvolle Worte zum Abschied von Glawischnig.

 11:55

Glawischnig hatte "körperliche Warnsignale"

Ihre Gesundheit habe bei der Rücktritts-Entscheidung eine große Rolle gespielt, so Glawischnig. "Ich habe eine Familie, ich habe zwei wunderbare Söhne und es hat körperliche Warnsignale gegeben, die ich wahrnehmen muss." Sie könne und wolle als Mutter nicht ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Dies habe sie "zu der Entscheidung bewogen, in der Zeit, wo sie mich ganz besonders brauchen, mich gegen dieses politische Engagement zu entscheiden."

 11:46

Seitenhieb auf Voggenhuber

Glawischnig bedankte sich bei ihrem Rücktritt bei zahlreichen Weggefährten, konnte sich einen Seitenhieb aber nicht verkneifen. Johannes Voggenhuber, ehemaliger Europa-Abgeordneter der Grünen, habe ihr nur ein einziges Mal gratuliert. Dies war 2004, als die Grünen in Kärnten zum ersten Mal den Einzug in den Landtag schafften. Dies sei "ein großer Erfolg" gewesen und habe das Ende der Ära Haider eingeläutet, so Glawischnig.

 11:41

Glawischnig verabschiedet sich mit einer Erfolgsbilanz

Zum Abschied hinterlässt Glawischnig unterm Strich dennoch eine Erfolgsbilanz: Bei der Nationalratswahl 2013 schafften die Grünen das beste Ergebnis der Parteigeschichte (12,4 Prozent). Die Regierungsbeteiligung in Oberösterreich wurde zwar an die FPÖ verloren, dennoch regieren die Grünen derzeit in fünf Bundesländern mit (Wien, Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg). Und seit Jänner sitzt erstmals ein Grüner Bundespräsident in der Hofburg.

 11:35

Grüne Parteivorsitzende seit 1986

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 11:28

Glawischnig hielt Plädoyer für Frauen in der Politik

Bei ihrer Abschieds-Pressekonferenz erinnerte Glawischnig an die verstorbenen SPÖ-Politikerinnen Barbara Prammer und Sabine Oberhauser, denn beide seien für Lösungen und Sachlichkeit gestanden, nicht für ein "Duell der Eitelkeiten". "Ich war sehr oft die einzige Frau in politischen Runden", stellte sie fest und meinte, wenn es mehr Frauen in Führungspositionen gäbe, würde die politische Kultur anders aussehen.

 11:21

Regelrechte Prügelszenen der Fotografen bei Glawischnig-Abgang

Jeder wollte das beste Foto des Liebespaares Eva Glawischnig-Volker Piesczek schießen. So kam es zu regelrechten Prügelszenen unter den wartenden Fotografen.

Glawischnig Piescek © APA/ROBERT JAEGER

So entspannt sah man Eva Glawischnig schon länger nicht: Die Ex-Grünen-Chefin mit ihrem Ehemann gleich nach Bekanntgabe ihres Rücktritts. (c) APA

 11:18

Felipe verweist auf Vorstandssitzung

"Wir werden gemeinsam entscheiden, wer am geeignetsten ist, im Herbst ein starkes Gegenstück zu den nach rechts driftenden Parteien zu sein", meinte die 38-Jährige, die auch stellvertretende Bundessprecherin ist. An "Spekulationen und Gerüchten" werden sich die Tiroler Grünen nicht beteiligen, hieß es indes in einer Aussendung der Landespartei.

 11:13

Glawischnig warnt vor "starkem Mann"

Glawischnig appellierte bei ihrer Abschieds-Pressekonferenz an die Parteien, sich darauf zu besinnen, "was wirklich relevant ist" und sich nicht darauf zu konzentrieren, wie man Wählerängste mobilisiere. Als "überzeugte Parlamentarierin" warnte sie auch vor dem "Wunsch und Konzept des sogenannten starken Mannes".

 11:11

Nachteil von Felipe: Sie sitzt nicht im Parlament

Logischer Stellvertreter wäre aus diesem Grund Werner Kogler, analysiert ÖSTERREICH-Innenpolitik-Chef Günther Schröder.

 11:05

Ingrid Felipe ist die Nachfolge-Favoritin - was sagt "die Ingrid" selbst?

Glawischnig-Nachfolge: Das sagt Ingrid Felipe dazu

 11:02

Twitter-Dank mit Foto von VdB

 10:55

Ingrid Felipe wäre logische Nachfolgerin

Wie ÖSTERREICH-Innenpolitik-Chef Günther Schröder auf oe24.TV analysierte, könnte Ingrid Felipe die logische Nachfolgerin von Eva Glawischnig sein, weil sie die Partei-Urgesteine mit den Reformkräften verbinden könnte.

 10:54

Dank von Bundespräsident Van der Bellen

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich am Donnerstag im Namen der Republik bei der scheidenden Grünen Bundessprecherin Eva Glawischnig für ihre langjährige politische Tätigkeit bedankt. Seine Zusammenarbeit mit ihr sei "immer von Vertrauen und tiefem Respekt geprägt" gewesen, sagte ihr Vorgänger an der Grünen Parteispitze in einer Aussendung.

 10:28

Abgang Hand in Hand mit Volker Piesczek

Mit ihrem Ehemann Volker Piesczek traf sich Eva Glawischnig gleich nach der Pressekonferenz vor dem Parlament - und ging mit ihm Hand in Hand durch den Wiener Volksgarten zur Grpnen Parteizentrale.

 10:25

Strache-Pressekonferenz um 10.30 Uhr

Strache fährt seine softe Linie weiter und streut Glawischnig auf Facebook Abschieds-Rosen. Um 10.30 Uhr gibt er eine Pressekonferenz. Wir sind live dabei!

 10:23

Glawischnig will sich weiterhin gegen Hass-Postings auf Facebook einsetze

Glawischnig appellierte hier auch an Medienvertreter und will hier auch in Zukunft gegen Sexismus und Hass im Netz kämpfen.

 10:21

HC Strache mit versöhnlichen Abschiedsworten für Glawischnig

 10:18

Parteivorstand trifft sich am Freitag

Der Grünen-Parteivorstand wird am Freitag zusammenkommen, um über die Nachfolge von Eva Glawischnig zu entscheiden.

 10:15

Nachfolge soll mit "eindeutiger Spitze" stattfinden

Das deutet auf jemand anderen in der Nachfolge als Ingrid Felipe hin bzw. könnte Felipe darauf gedrängt werden, dass sie sowohl die Grünen-Spitze als auch die Spitzenkandidatin übernimmt.

 10:13

Entscheidung war "zutiefst persönlich"

Sie habe weiterhin Freude an der Politik, so Glawischnig. Sie werde sich aber nicht in ihre Nachfolge-Diskussion einmischen. "Ich vertraue auf die Weisheit der Gremien", so Glawischnig.

 10:11

Glawischnig bedankt sich unter Tränen

Bei ihren Söhnen, ihrem Mann, ihren Wählern - dabei kann sie die Tränen nicht zurückhalten.

 10:10

Glawischnig spricht von "Medien, die die Gesellschaft vergiften"

Einige Medienvertreter seien "sexistische Machos".

 10:09

Glawischnig legt ALLE Funktionen zurück

Sie legt alle Funktionen zurück, jene als Bundessprecherin, als Klubobfrau und ihr Nationalratsmandat.

 10:07

Eva Glawischnig wird nicht mehr antreten

"Körperliche Warnsignale" - "Kein Anlass" - dennoch tritt Eva Glawischnig zurück. "Ich habe vier ÖVP-Chefs überlebt - nur Strache hat mein Dienstalter".

 10:06

Eva Glawischnig beginnt mit einer Leistungsschau

... und nennt den ersten Grünen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen

 10:03

Es geht los!

 09:58

Glawischnig: Wie sehr spielt ihre Gesundheit eine Rolle beim Rücktritt?

Wir erinnern uns an den Allergie-Schock von Eva Glawischnig vor wenigen Wochen. Ihre angeschlagene Gesundheit hätte eine nötige Ochsentour im Vorfeld der Nationalratswahlen eher unmöglich gemacht. Wer nicht topfit ist, wird gegen Kurz, Strache und Co. im Herbst kaum Chancen haben.

 09:56

Nur noch vier Minuten zur Glawischnig-Pressekonferenz

Im Medienzentrum des Parlaments warten die Journalisten auf Eva Glawischnig - in 4 Minuten geht´s los!

 09:53

So tickt Ingrid Felipe

Sie soll die Glawischnig-Nachfolgerin werden - Ingrid Felipe. Wie sie tickt, lesen Sie hier<<

 09:50

Felipe und Kogler dürften Partei interimistisch übernehmen

Neuestes Gerücht: Ingrid Felipe und Werner Kogler übernehmen interimistisch die Parteiführung der Grünen.

 09:48

Das ist die Favoritin für die Glawischnig-Nachfolge

Eine sympathische Frau mit Regierungserfahrung in Tirol: Ingrid Felipe.

Felipe_310.jpg © APA

(c)APA

 09:44

Wer zuletzt lacht ...

Auf Twitter wird auch schon auf Eva Glawischnig nachgetreten. Siehe hier:

 09:43

Felipe könnte Parteivorsitz übernehmen - aber in Tirol bleiben

Ingrid Felipe könnte die Parteiführung übernehmen, ihre Funktion in Tirol jedoch behalten. Als Spitzenkandidat dürfte jemand anderer in die Nationalratswahlen gehen.

 09:38

Ein weiterer Name auf der Liste der möglichen Nachfolger: Lothar Lokl

Obwohl unwahrscheinlich, gehört der erfolgreiche Kampagnenmanager und Sprecher von Alexander Van der Bellen, Lothar Lokl, ebenfalls zu den Kandidaten für die Glawischnig-Nachfolge.

 09:36

Felipe ziert sich noch

oe24-Chefredakteur Niki Fellner analysiert: Wird Ingrid Felipe die Schlangengrube der Grünen-Bundespolitik betreten? Sie will eigentlich in Tirol in der Landesregierung weitermachen. Sie ist Stellvertreterin von Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).

 09:32

"Bellaflora - die grüne Nummer 1" - kommt Flora Petrik?

Die Wahrscheinlichkeit, dass die junge Wilde bei den Jungen Grünen, Flora Petrik, die Parteispitze übernimmt, ist gering. Auf Twitter zeigt ein User Kreativität und textet schon mal in Anspielung auf einen bekannten Werbespot: "Bellaflora - die grüne Nummer 1".

Ob es dazu kommt, werden wir in der Pressekonferenz von Glawischnig um 10 Uhr erfahren.

 09:27

Grünen-Telefone laufen seit 8 Uhr heiß

Die Grünen beraten sich seit 8 Uhr telefonisch. Ob Ingrid Felipe wirklich die Glawischnig-Nachfolge antritt, soll dabei das Hauptthema sein.

 09:23

Wer käme außer Ingrid Felipe noch für die Nachfolge in Frage?

Ja, da wäre einmal Flora Petrik von den Jungen Grünen - wir erinnern uns, sie ist einer der Sargnägel von Glawischnig. Oder Surferboy Julian Schmid, der bisher außer mit sexistischen Wahlplakaten kaum auffiel. Die recht biedere Astrid Rössler aus Salzburg wäre auch noch eine Möglichkeit ... Oder traut sich Partei-Oldie Peter Pilz über die schwierige Aufgabe?

 09:17

Nachfolger: Von Regional- bis EU-Politiker

Über die Nachfolge berate ein enger Führungszirkel, in dem Abg. Dieter Brosz eine Schlüsselrolle spiele. Als mögliche Nachfolger genannt werden die Tiroler Grünen-Chefin Ingrid Felipe - sie ist die heißeste Anwärterin -, die Salzburgerin Astrid Rössler, EU-Abg. Ulrike Lunacek oder Justizsprecher Albert Steinhauser.

 09:11

"Persönliche Erklärung" aus dem Parlament

Man darf gespannt sein, wie die Abschiedsrede von Eva Glawischnig aussehen wird - kommt eine Abrechnung à la Mitterlehner mit ihrer Partei?

 08:59

Jetzt fix: Glawischnig tritt zurück!

Wie ÖSTERREICH aus Grünen-Insiderkreisen erfährt, ist es jetzt fix: Eva Glawischnig geht.

 08:57

Lustiges auf Twitter

Noch ist nicht gänzlich fix, ob Eva Glawischnig wirklich zurücktritt. Auf Twitter mehren sich in jedem Fall lustige Postings wie dieses:

 08:55

Rücktrittserklärung soll für Freitag geplant gewesen sein

Wie oe24 aus Grünen-Kreisen erfährt, sollte Eva Glawischnigs Rücktritt ursprünglich erst am Freitag bekannt gegeben werden.

 08:49

Tirolerin Ingrid Felipe ist Nachfolge-Favoritin

Die Tiroler Grünen-Chefin Ingrid Felipe soll die heißeste Anwärterin auf die Nachfolge von Eva Glawischnig sein, wie oe24 aus Insiderkreisen erfuhr.

Felipe_Glawischnig_310.jpg © APA

Tirols Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe (l.): Beerbt sie Eva Glawischnig (r.) als Grünen-Chefin? (c)APA

 08:45

Medienberichte mehren sich

Neben dem ersten Bericht der deutschen "Zeit" bestätigen mittlerweile auch heimische Medien den Glawischnig-Rücktritt. In der "Kleinen Zeitung" spricht ein anonymer Funktionär bereits von einem fixen Rücktritt Glawischnigs noch diese Woche.

 08:39

10 Uhr Pressekonferenz

Eva Glawischnig tritt um 10 Uhr im Grünen Klub in Wien vor die Medienvertreter.

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