TÜPL Allentsteig

Granate landete 3 km neben Ziel

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© APA

SPÖ-Verteidigungsminister hat sich vor Ort den Zwischenbericht der Untersuchungskommission geben lassen.

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SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos machte sich am Donnerstagvormittag in Allentsteig ein Bild von den Schäden und von den Ergebnissen der Untersuchungskommission. Im Gespräch mit den Betroffenen versprach er rasche und unbürokratische Hilfe und eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls.

Sechs Schuss abgefeuert
Die Unfallsursache ist weiterhin unklar. Das Scharfschießen fand bei einer Übung der Militärakademie aus Wr. Neustadt statt. Sechs Geschütze, eine Batterie des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4 aus der Liechtensteinkaserne in Allentsteig, hatten sechs Schuss abgegeben. Ziel war der Raum Großpoppen, inmitten des Truppenübungsplatzes.

Drei Kilometer daneben
Eine Sprenggrante des Kalibers 15,5 cm schlug aber in der Kalvarienbergsiedlung, am Ortsrand der Stadt Allentsteig ein. Die Abweichung zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Ziel betrug ca. 3 km. Die Geschützbedienung bestand aus erfahrenen Kadersoldaten.

Schaden wird ersetzt
Das Bundesheer bedauerte den Vorfall außerordentlich. Vor Ort sind Offiziere, die sich der Schadensbegleichung annehmen. Die seit Mittwoch tätige Untersuchungskommission bekommt am Donnerstag Verstärkung durch Munitionstechniker und andere Spezialisten.

Mitten in einer Wohnsiedlung in Allentsteig war am Dienstag gegen 17.40 Uhr eine scharfe Granate eingeschlagen. Verletzt wurde niemand.

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