"Kein Konsens"

Wehrdienst: FPÖ lässt Regierung vorerst abblitzen

Drei Politiker sprechen im Bundeskanzleramt Wien vor Mikrofonen, EU-Flagge im Hintergrund.
© APA/HELMUT FOHRINGER
"Leider konnten wir bei den Verhandlungen keinen Konsens erzielen", erklärte FPÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberger. Man sei aber weiter verhandlungsbereit.
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Die FPÖ lässt die Regierung bei der geplanten Wehrdienstreform vorerst abblitzen. In den Verhandlungen habe man keinen Konsens gefunden, so FPÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberger.

"Das Problem war, dass wir nicht von Anfang an in die Verhandlungen eingebunden waren", so der Freiheitliche. Stattdessen habe die Regierung zunächst unter sich verhandelt, ehe man die Freiheitlichen eingebunden habe. "Und das obwohl man von Anfang an gewusst hat, dass man eine Verfassungsmehrheit braucht". Für die Änderungen beim Zivildienst ist eine Zweidrittelmehrheit nötig.

Ein Mann im Anzug sitzt lächelnd an einem Schreibtisch mit Laptop und Papier im Parlament.
Volker Reifenberger. © APA/ROLAND SCHLAGER

"Kleinster gemeinsamer Regierungsnenner"

"Der kleinste gemeinsame Regierungsnenner" sei für die FPÖ zu klein, so Reifenberger.

Es habe aber bei den Verhandlungen auch positive Signale gegeben bzw. ein Entgegenkommen der Regierung. In wichtigen Punkten habe es aber keinen Konsens gegeben, so der Wehrsprecher.

FPÖ: Auch Zivildienst muss verlängert werden

Unter anderem fordert die FPÖ, dass auch der Zivildienst sofort verlängert wird, erklärte FPÖ-Verfassungssprecher Michael Schilchegger. Die Freiheitlichen seien aber weiter verhandlungsbereit.

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Regierung einigte sich auf "6+3"-Modell

Bekanntlich hat sich die Regierung beim Sommerministerrat auf das Modell "6+3" geeinigt. Der Zivildienst soll verlängert werden, wenn die Zahl der Grundwehrdiener unter einen gewissen Wert sinkt. Davon ist jedenfalls auszugehen: Bereits jetzt zeigt sich ein klarer Trend in Richtung Zivildienst.

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