Gewessler

Grünen-Chefin macht SPÖ-Wählern jetzt Angebot

Eine Frau steht bei einer Pressekonferenz mit Mikrofonen neben einem Schild "STEUERFLUCHTWEGE".
© APA/HELMUT FOHRINGER
Grünen-Chefin Leonore Gewessler hat am Dienstag mit einer Aktion vor der Wiener Wirtschaftskammer einmal mehr auf Erbschaftssteuern gedrängt.
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Gleichzeitig machte sie enttäuschten SPÖ-Wählern ein Angebot. Während die SPÖ "mit sich selbst beschäftigt" sei, arbeiteten die Grünen "hart" an einer "weltoffenen Politik, die aktuell weltweit unter Druck" stehe.

Der Sozialdemokratie hingegen fehle die Kraft, dafür zu kämpfen. Sie sei mit "Personalrochaden auf Raten" beschäftigt. "Wir Grünen sind die Alternative", betonte Gewessler. Auch in der Regierung sei es der SPÖ nicht gelungen, "einen fairen Beitrag der Superreichen" einzufordern.

Eine Frau spricht auf einer Pressekonferenz vor dem Gebäude der Wirtschaftskammer Wien.
Leonore Gewessler vor der WKO. © APA/HELMUT FOHRINGER

Nach wie vor würden durch die "Lobbyisten der leistungslosen Einkommen" in der Industriellenvereinigung (IV), der Wirtschaftskammer (WKÖ) und der ÖVP "Steuerfluchtwege" für Superreiche und Millionenerben verteidigt. Gleichzeitig werde aber das Leben für die meisten hierzulande teurer und die Anpassung der Sozial- und Familienleistungen ausgesetzt. "Eine Mutter, die Teilzeit arbeitet, muss 700 Euro mehr zahlen, jemand, der Millionen erbt, nicht. Mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun."

Gewessler wirbt abermals für Erbschaftsmodell der Grünen

Gewessler warb abermals für das Modell der Grünen, demzufolge Erbschaften über einer Mio. Euro besteuert würden. Der Beitrag, der zu leisten ist, soll größer werden, je höher die Erbschaft ist, so die Grünen-Chefin: "Wer mehr hat, leistet einen größeren Beitrag." Eine faire Besteuerung sei "ein Gebot der Gerechtigkeit und ein Gebot der Stunde"', sagte Gewessler: "Wir werden hier nicht locker lassen."

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