Grasser zeigt Steuer-Akt

Samt Berufung dagegen

Grasser zeigt Steuer-Akt

KHG macht alle Finanzdaten öffentlich - Fionas Taschen als Abschreibposten?. 

Karl-Heinz Grasser zieht blank. Zumindest was seine Finanzen betrifft. Bald soll sich entscheiden, ob gegen Grasser Anklage wegen Steuerhinterziehung erhoben wird – KHG geht nun in die Offensive und hat dem Falter die gesamten Steuerakte zur Veröffentlichung gegeben, plus seine Berufung dagegen. Grasser wolle „dem Amtsmissbrauch durch irgendwelche Beamte zuvorkommen“, so sein Anwalt Manfred Ainedter. Alle Vorwürfe der Steuerhinterziehung weist Grasser strikt zurück.

Porsche Cabrio zu extrem günstiger Leasingkondition
In der Steuerakte findet sich etwa der Vorwurf, KHG habe zu Ministerzeiten von der Firma Porsche einen Luxuswagen zum privaten Gebrauch extrem günstig geleast. 581 Euro im Monat habe die Rate betragen, gibt Grasser zu. Am freien Markt hätte er 1.800 Euro bezahlen müssen, errechnet die Finanz und fordert die Versteuerung eines „Vorteils aus dem Dienstverhältnis“.

Brisant auch, dass Grasser in seiner Steuererklärung außerdem zwei Aktentaschen als Absetzposten anführte, wie der Falter berichtet. Eine davon hatte ihm seine Frau Fiona zu Weihnachten geschenkt. Eine Tasche war von der Luxusmarke Hermès und kostete 3.850 Euro, die andere war 5.650 Euro wert. Die Finanz moniert, dass nicht einmal der Nachweis erbracht sei, dass es sich überhaupt um eine Aktentasche handelt …

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