Hofburg-Wahl: Kampf um jede Stimme

Tour und Promi-Jagd

Hofburg-Wahl: Kampf um jede Stimme

SPÖ und ÖVP kämpfen um den Einzug in die Stichwahl. Was sie jetzt planen.

Keine anderen Kandidaten haben in diesem Präsidentschaftswahlkampf so viel zu verlieren wie diese zwei. Rudolf Hundstorfer (SP) und Andreas Khol (VP) kämpfen mit allen Mitteln um einen Einzug in die Hofburg – oder zumindest in die Stichwahl. Denn sollten sie daran scheitern, wären sie der erste rote bzw. schwarze Kandidat in der Geschichte der Zweiten Republik, dem das nicht gelungen wäre. Sowohl der Grüne Alexander Van der Bellen und der Blaue Norbert Hofer als auch die parteilose Irmgard Griss liegen in Umfragen gefährlich weit vorne.

Promis
Die Wahlkampfmaschinerie der SPÖ ist bereits angelaufen. Um Hundstorfer versammelt sich zurzeit ein Personenkommitee, darunter der international bekannte Violinist Julian Rachlin und, besonders pikant, der Industrielle Hans Peter Haselsteiner – der auch Neos-Financier ist. In den nächsten Wochen ist „Rudi“ noch weiter auf Promi-Jagd.

Khol ist auf Tour, schwänzt eigene Plakat-Präsentation

ÖVP-Kandidat Andreas Khol setzt indes auf Bürgernähe. Er tourt fleißig durchs Land – gleich vier Mal will er das bis zur Stichwahl noch tun – und verteilt lachend Frankfurter vor der Albertina. Für sein Händeschüttel-Programm ließ er diese Woche sogar seine eigene Plakat-Präsentation sausen.

Knappe Sache
Baulöwe Richard Lugner fürchtet, dass er den Einzug ins Hofburg-Rennen nicht schafft. Er hat erst 3.500 der 6.000 nötigen Unterschriften. Um mehr Unterstützer zu kriegen, tourte er am Wochenende sogar durch Oberösterreichs Discos.



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