Kärnten 
muss wieder betteln gehen

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Kärnten 
muss wieder betteln gehen

Das Bundesland benötigt noch vor dem Sommer 343 Millionen Euro, sonst ist es pleite.

Hilft der Bund Kärnten nicht aus der (Kredit-)Klemme, ist das Land noch vor dem Sommer pleite: Seit drei Wochen verhandelt Kärnten mit Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) über einen Kredit von 343 Millionen Euro. Schelling ziert sich und bemängelt fehlende Unterlagen. Die SPÖ-geführte Landesregierung weist den Vorwurf zurück.

Generell wird in der SPÖ das Murren gegenüber Schelling immer lauter. Ex-Kanzler Franz Vranitzky wird gegenüber ÖSTERREICH deutlich und fordert, der Bund müsse Kärnten helfen: „Wir leben in einem Bundesstaat, der auf Gemeinsamkeit beruht. Das kann nicht einseitig aufgekündigt werden.“ Ex-Finanzminister Ferdinand Lacina sagt: „Es kann nicht sein, dass ein Teil Österreichs pleitegeht und der andere dabei zusieht.“(fuw)



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