Kickl plant Asylheim-Schließungen

Immer weniger in Grundversorgung

Kickl plant Asylheim-Schließungen

Aktuell sind etwa 50.000 Flüchtlinge in der Grundversorgung - die Zahl geht weiter zurück. 

Durch die sinkende Zahl der Flüchtlinge in der Grundversorgung sinkt auch der Bedarf an Asylheimen. Deshalb möchte Innenminister Herbert Kickl sukzessive Flüchtlingsunterkünfte schließen und Mitverträge aufkündigen. "Bedingt durch die fallenden Grundversorgungszahlen stehen auch immer mehr Asylheime leer oder sind nur in geringerem Ausmaß belegt“, heißt es aus dem Innenministerium in einem Medienbericht.

Kickl sieht hier ein Sparpotenzial, das er gerne in nötige Renovierungen und Ausstattungen von Polizeiinspektionen investieren möchte. Mittelfristig soll nach Vorstellungen des Innenministers die gesamte Grundversorgung Bundessache werden. Er erhofft sich dadurch eine bessere Verfügbarkeit der Asylwerber während des Verfahrens, eine einheitliche Rechts- und Rückkehrberatung und dadurch eine weitere Beschleunigung des Verfahrens.

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