ÖVP bastelt an Liste für EU-Wahl

Karas für Strache 'schwer vorstellbar'

ÖVP bastelt an Liste für EU-Wahl

Aus der Steiermark tritt Bäuerin Schmiedtbauer an, für Oberösterreich A. Winzig.

Im Mai findet die EU-Wahl statt und die ÖVP arbeitet derzeit fieberhaft an den Kandidaten für ihre Liste. Dreh- und Angelpunkt ist die Frage, ob der derzeitige Delegationsleiter Othmar Karas wieder antritt. Hinter vorgehaltener Hand heißt es, dass er nur wieder antreten will, wenn er EU-Kommissar wird.

Wahlkampf

Diese Personalien kann sich allerdings FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache „schwer vorstellen“, sagte er im ZiB2-Interview. „Diese Aussage ist nur inszeniertes Vorwahlkampfgeplänkel“, sagt wiederum ein VP-Stratege.

Eine Wunschkandidatin des Bundes ist die EU-erprobte Staatssekretärin Karoline Edtstadler. Sie könnte Kommissarin werden, Karas Delegationsleiter, so ein Szenario. Die beiden könnten auch als Doppelspitze antreten. Edt-stadler hat bisher abgewunken. Sie sei in ihrem derzeitigen Job äußerst zufrieden.

Kandidaten

Die Länder bringen derzeit ihre Kandidaten für die Liste in Stellung – ein Poker zwischen neuem Vorzugsstimmen-System, Bünde- und Länder-Interessen. 
ÖSTERREICH-Recherchen ergaben: Für die Steiermark soll Bürgermeisterin und Bäuerin Simone Schmiedtbauer antreten. Für NÖ ist ÖAAB-Mann Lukas Mandl im Rennen. Statt Paul Rübig aus OÖ soll Abgeordnete Angelika Winzig (Wirtschaftsbund) kandidieren. Für Salzburg ist trotz Rassismus-Eklat im Sommer Claudia Schmidt (ÖAAB) Favoritin für die Liste.Debora Knob

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