Blaues Event

Ansturm auf "Tanken zu FPÖ-Preisen"

In Wien-Ottakring laden die Freiheitlichen zum Tanken zu "FPÖ-Preisen". 

Die Iran-Krise lässt die Spritpreise in die Höhe schnellen. Dementsprechend will die Regierung rasch auf die Preisbremse steigen. Im Nationalrat ist dafür eine Sondersitzung anberaumt. Für die Änderungen im Preisgesetz (Margendeckel) braucht die Regierung allerdings eine Zweidrittelmehrheit, also eine der Oppositionsparteien. Insgesamt soll der Preis - Margendeckel und Senkung der Mineralölsteuer - um 10 Cent "gebremst" werden. 

Den Freiheitlichen ist das jedenfalls zu wenig. Sie fordern das "ersatzlose Streichen der CO2-Steuer sowie die Halbierung der Mineralölsteuer". Damit würde der Benzinpreis um 44 Cent pro Liter, der Dieselpreis um 40 Cent pro Liter fallen. 

FPÖ Tanken
© FPÖ
 

FPÖ-Tanken
© Fuhrich

Blaue laden zum "Tanken zu FPÖ-Preisen" 

Finanziert werden soll der FPÖ-Plan, der laut den Blauen 3,4 Milliarden Euro kosten soll, über ein Aus für die Ukraine-Hilfen sowie durch das "Streichen ideologischer Klima- und Transformationsförderungen". 

FPÖ-Tanken

Spritpreise beim FPÖ-Tanken: Vorher (r.) und nachher. 

© Fuhrich

Um ihr Modell zu bewerben luden die Freiheitlichen jedenfalls am Sonntag zum "Tanken zu FPÖ-Preisen" in Wien-Ottakring. Für zwei Stunden geben FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp und FPÖ-Wien-Klubchef Maximilian Krauss den Tankwart. Den Liter Diesel gibt es für 1,52 €, den Liter Benzin für 1,32 €. Die Aktion läuft von 16 bis 18 Uhr. 

FPÖ-Tanken
© Fuhrich

Die Aktion sorgte jedenfalls für viel Autoverkehr im Viertel rund um die Brunnentankstelle. Die Polizei regelte den Verkehr in der Gablenzgasse und ließ immer nur vier Autos in die Brunnengasse zum Tanken einbiegen.

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