Polit-Krach nach der Mega-Demo

SPÖler kontert: "Freie Meinungsäußerung"

Polit-Krach nach der Mega-Demo

Bis zu 25.000 protestierten gegen Türkis-Blau – unter ihnen prominente SPÖ-Politiker.

Wien. 20.0000 Teilnehmer schätzte die Polizei – bis zu 50.000 war aus Veranstalterkreisen zu hören.
  • 25.000. Am Ende werden es wohl an die 25.000 gewesen sein, die am Samstagnachmittag in Wien gegen Türkis-Blau demonstrierten.
  • Feuerwerk. Und zwar friedlich – abgesehen von Feuerwerkskörpern aus dem sogenannten Schwarzen Block.
  • Politkrach. Und trotzdem sorgte die Demo am Sonntag für einen Politkrach. Denn FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky empörte sich darüber, dass sich SPÖ-Bürgermeisterkandidat Andreas Schieder „inmitten des Schwarzen Blocks und von Rauchbomben pudelwohl gefühlt“ habe. Der SPÖler habe die politische Auseinandersetzung auf die Straße verlegt.
  • SPÖ-Prominenz dabei. Der SPÖ-Politiker kontert in ÖSTERREICH: „Ich habe das Recht auf freie Meinungs­äußerung wahrgenommen – eben bei einer Demo.“ Und Schieder war nicht allein: Im Demozug fanden sich auch Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Stadtrat Jürgen Czernohorszky, Nationalrätin Sabine Schatz und Julia Herr – ­allesamt von der SPÖ.
  • Demo-Serie. Und der Demo-Reigen geht weiter: Am 26. Jänner werden Linke gegen den blauen Akademikerball auf die Straße gehen. Und am 8. Februar gibt es zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Opernball-Demo.


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