Polit-Streit um Lehrer-Ferien

Wien

Polit-Streit um Lehrer-Ferien

Ob Lehrer künftig in den Ferien ran müssen, werden die Dienstrechtsverhandlungen zeigen.

Laut Umfrage finden 72 Prozent der Österreicher, dass Lehrer zu lange Ferien haben. Auch Steiermarks Bildungslandesrat Michael Schickhofer (SPÖ) ist dieser Meinung: Lehrer sollten die letzten zwei Ferienwochen zur Fortbildung nutzen oder Schüler bei Wiederholungsprüfungen unterstützen. Dies solle auch im neuen Dienstrecht verankert werden.

Die Lehrer sind naturgemäß dagegen. Gewerkschafter Kimberger: „Jedes Jahr kommen zur selben Zeit populistische Diskussionen auf.“ Im Unterrichtsressort wollte man sich dazu nicht äußern und verwies auf die laufenden Verhandlungen.

"Das ist eine reine Neiddebatte"
ÖSTERREICH: Viele sind der Meinung, dass Lehrer zu lange freihaben. Wie sehen Sie das?
paul kimberger: Jedes Jahr kommen zur selben Zeit populistische Diskussionen auf. Das ist eine reine Neiddebatte, weil Lehrer angeblich so viele Privilegien haben.

ÖSTERREICH: Die freie Zeit könnte für Fortbildung genutzt werden …
kimberger: Dazu braucht es erst einmal genug Angebot.

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