Regierung

Kanzlerfrage: Stocker holt auf - Kickl bleibt aber meilenweit vorne

In der Kanzlerfrage macht Amtsinhaber Christian Stocker eine ordentlichen Sprung nach oben.

Ist das ein Hoffnungsschimmer für den ÖVP-Chef? In der brandaktuellen Kanzlerfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für oe24 kann Christian Stocker einen ordentlichen Sprung nach oben machen (1.000 Befragte vom 22 bis 26. 5. 2026).

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© oe24

Konkret würden - nicht hochgerechnet - derzeit 16 % den Bundeskanzler im Fall einer Direktwahl in seinem Amt bestätigen. Das ist für einen amtierenden Bundeskanzler alles andere als gut, doch in der letzten Woche hatte Stocker nur 13 % erreicht; ein Plus von drei Prozentpunkten ist schon was.

Nur: Von Platz 1 bleibt der ÖVP-Obmann immer noch weit entfernt. Sparpakete, Inflation und Dauerkrisen befeuern natürlich die Opposition - und konkret eben FPÖ-Chef Herbert Kickl. Der kommt aktuell auf 32 % - das ist immer noch meilenweit vor Stocker. Allerdings verliert Kickl aktuell drei Punkte, der Abstand zwischen den beiden hat sich also innerhalb einer Woche um 6 Punkte verringert.

An der Umfrage-Dominanz des FPÖ-Chefs ändert das wenig, selbst wenn man die Werte von Stocker, SPÖ-Chef Andreas Babler (8 %) sowie NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger (7 %) zusammenrechnet - da kommt 31 % heraus - ist Kickl stärker als alle drei zusammen.

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