Bundeskanzler Stocker gab erstmals nähere Details zu seiner Rücken-OP bekannt.
Am Mittwoch kehrte Bundeskanzler Christian Stocker - er war nach einer Rücken-Operation knapp einen Monat im Homeoffice - ins Bundeskanzleramt zurück. Am Nachmittag gab es eine Pressekonferenz, in der er die Schwerpunkte der nächsten Wochen festlegte.
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Auch zu seiner Gesundheit gab er ein Update und nannte auch erstmals Details. "Es hat viele Gerüchte über meinen Gesundheitszustand
gegeben, die jede Grundlage entbehrt haben", so Stocker. Tatsache sei aber: "Ich bin sehr froh, dass die Operation erfolgreich war und mir geht es so gut und ich bin so schmerzfrei wie im ganzen Jahr vor der Operation nicht".
Stocker litt an einer Stenose
Auf Nachfrage gab Stocker auch nähere Auskunft, denn "ich habe überhaupt nichts zu verbergen", so der Kanzler. "Ich habe eine sogenannte Stenose gehabt, die mich ein Jahr lang gequält hat. Ich habe die Operation hinausgeschoben aus ganz vielen Gründen", erklärte Stocker. Letztlich sei die OP aber unumgänglich gewesen, um nicht dauerhafte Folgen davon zu tragen und eine chronische Erkrankung zu erleiden.
Und: "Gott sei Dank war die Operation nicht unkompliziert, aber sehr erfolgreich. Es ist jetzt so, dass ich vollkommen wieder hergestellt bin und es keine Nachwirkungen oder Folgewirkungen geben wird." Die vier Wochen Homeoffice habe er auf ärztliches Anraten angetreten, da er wisse, wozu es führt, wenn man sich nicht daran hält.
Eine Stenose ist eine Verengung von Hohlorganen, im Falle von Stocker offenbar des Wirbelkanals. Das kann zu Schmerzen in Beinen und Rücken führen.