Reformfonds

Weltgesundheitstag: 160 Millionen Euro für Vorsorgeprogramme

Anlässlich des Weltgesundheitstags haben Gesundheitsministerin Korinna Schumann und Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (beide SPÖ) auf die Bedeutung von Prävention und Vorsorge für die individuelle Gesundheit hingewiesen.  

Rund 80 Mio. Euro würden jeweils heuer und im kommenden Jahr aus dem Gesundheitsreformfonds in Vorsorgeprogramme investiert, betonte das Gesundheitsministerium in einer Aussendung.

Wie angekündigt sollen mit den Mitteln unter anderem Behandlungsprogramme für chronisch Erkrankte ausgebaut und ein bundesweites Darmkrebs-Screening bis Ende 2027 aufgebaut werden. Moderne, zielgruppenspezifische Vorsorgeprogramme mit Erinnerungssystemen sollen die Teilnahme an Präventionsangeboten erhöhen. "Viele der häufigsten Erkrankungen entstehen schleichend - genau hier setzt Prävention an, indem sie Risiken früh erkennt und reduziert. Wer auf sich achtet, lebt nicht nur länger, sondern vor allem besser", erklärte Schumann laut Aussendung.

Das Geld für den Gesundheitsreformfonds in Höhe von 500 Mio. Euro pro Jahr stammt indirekt aus der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge von Pensionistinnen und Pensionisten.

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