schredder

Festplatten aus Kanzleramt geschreddert

"Schredder"-Gate: VP-Phantom Arno M. komplett abgetaucht

Die anderen Parteien fordern volle Aufklärung nach der Wahl bei ÖVP-Skandal. 

Wien. Was für die ÖVP „ein ganz normaler Vorfall“ ist, ist für alle anderen Parteien ein klarer Fall fürs Parlament. „Die Vorwürfe gegen Mitarbeiter von Ex-Kanzler Kurz sind massiv und schreien förmlich nach Aufklärung“, erklärt etwa Werner Kogler. Der Grünen-Chef schlägt einen Untersuchungsausschuss zum „Schredder“-Gate vor. Zustimmung könnte etwa von der FPÖ kommen, die sich für „maximale Aufklärung in der Causa“ ausspricht.

Aufklärung gibt es wohl erst nach der Neuwahl

Licht ins Dunkel bei dem skurrilen Vorfall – der Social-Media-Chef von Altkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ließ unter falschem Namen fünf Datenträger aus dem Kanzleramt bei der Firma Reisswolf schreddern und bezahlte die Rechnung nicht – würde ein U-Ausschuss allerdings erst nach der Neuwahl bringen. Doch: Die Kurz-Leute müssten dort unter Wahrheitspflicht aussagen.

Noch vor der Wahl, im August, könnte es eine Sondersitzung im Parlament zu der Causa geben.

Türkises Phantom: Arno M. ist komplett abgetaucht

Gelöscht. Der Social-Media-Chef von Sebastian Kurz ist nach Auffliegen des Schredder-Gate plötzlich komplett aus den sozialen Medien verschwunden. Die Profile von Arno M. auf Facebook und Co. wurden gelöscht. Und: Bei der Silicon-Valley-Reise von Kurz wurde M. in letzter Minute gegen einen anderen Mitarbeiter ausgetauscht. 



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