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Unfassbare Entgleisung

Seenotretter toben: Kurz als 'Baby-Hitler'

Die deutsche Organisation 'Lifeline' attackiert den zukünftigen österreichischen Bundeskanzler. 

Eine unfassbare Entgleisung sorgt derzeit auf Twitter für Aufregung. Deutsche Seenotretter bezeichnen dabei den künftigen Bundeskanzler Sebastian Kurz als „Baby Hitler“ und „rechtsextrem“. 
 
Die Dresdner Organisation Lifeline nimmt dabei Bezug auf ein Interview des ÖVP-Chefs mit der „Bild am Sonntag“: Darin kritisiert Kurz die privaten Seenotretter, deren Vorgehen am Ende zu mehr Tote führen würde. Konkret sagte der ÖVP-Chef: „Es ist ein sehr heikler Bereich, weil manchmal unterstützen private Seenotretter, ohne dass sie es wollen, die Schlepper. Und so führt das Vorgehen der privaten Seenotretter am Ende zu mehr Toten. Es ist doch so: Durch das Retten im Mittelmeer und einem direkten Ticket nach Europa machen sich immer mehr auf den Weg und immer mehr ertrinken dadurch.All jene, die glauben, etwas Gutes zu tun, müssen sich eingestehen, dass es diese erwiesene Steigerung der Toten durch ihr Vorgehen gibt. Das bedaure ich zutiefst und werde es weiter bekämpfen.“ 
 

Verein sorgt immer wieder für Aufregung

 
Die „Mission Lifeline“ existiert seit 2016 und wird durch Spenden organisiert. Die NGO will Menschen im Mittelmeer retten. Für besonderes Aufsehen sorgte eine Rettungsaktion im Juni 2018, bei der 230 Migranten sechs Tage an Bord warten mussten, ehe sie in Malta anlegen durften.
 
„Lifeline“ sog aber immer wieder auch für umstrittene Tweets für Schlafzeilen. So twittere die Organisation vergangenes Jahr etwa provokant: „Ihr seid noch nicht verheiratet? Vielleicht verliebt Ihr Euch zufällig in einen Menschen, der*die hier noch kein Bleiberecht hat. Könnte passieren, oder? Bleibt offen!“
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