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Eurofighter-Ersatz

SPÖ-Anfrage in Moskau nach MIG-29-Jets

Die SPÖ soll in Moskau um eine geringere Stückzahl von gebrauchten MIG-29 angefragt haben.

Auf der Suche nach Alternativen zum Eurofighter soll die SPÖ in Moskau und Schweden angeklopft haben, berichten die "Salzburger Nachrichten". Russland hatte bereits Ende 2002 damit aufhorchen lassen, dass Österreich 30 (damals sogar neue) MIG-29-Jets bekomme, ohne dafür auch nur einen Euro zu bezahlen: Denn der Kaufpreis von 1,14 Milliarden Euro könne mit russischen Staatsschulden in Österreich gegenverrechnet werden, so das damalige Angebot.

Nun soll die SPÖ in Moskau um eine geringere Stückzahl von gebrauchten MIG-29 angefragt haben, um den Kaufpreis jedenfalls unter 700 Millionen Euro zu halten. Denn dann würden die Kosten der künftigen Luftraumüberwachung selbst inklusive der Eurofighter-Stornokosten von einer bis 1,2 Milliarden Euro noch immer unter jenen knapp zwei Milliarden Euro liegen, die der Eurofighter kostet. Auch in Schweden soll die SPÖ wegen einer gewissen Anzahl gebrauchter Saab-Gripen zum Preis von unter 700 Millionen Euro angefragt haben.

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