Beim Parteitag der SPÖ Wien sorgt ein Vorschlag für Diskussionen: Das Parkpickerl könnte künftig an eine Öffi-Jahreskarte gebunden werden.
Am Samstag wurden beim Parteitag der SPÖ Wien Dutzende Anträge diskutiert. Themen wie Verkehr, Teuerung und Klimaschutz standen im Fokus.
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Die Bezirksorganisation Alsergrund brachte den Antrag ein, das Parkpickerl künftig an eine gültige Öffi-Jahreskarte zu koppeln. Ziel sei eine „zeitgemäße Preispolitik im öffentlichen Verkehr“.
Begründung im Antrag
Im Antrag wird betont, dass die Preisgestaltung „keine ökonomische, sondern eine hochpolitische Frage“ sei. Durch die Maßnahme soll der Umstieg auf klimafreundliche Mobilität gefördert werden.
Zusätzlich soll der Grundpreis für das Parkpickerl auf mindestens 20 Euro pro Monat steigen und alle fünf Jahre an die Inflation angepasst werden.
Höhere Gebühren für SUVs
Ein weiterer Antrag aus Meidling sieht vor, dass größere Fahrzeuge wie SUVs künftig höhere Parkgebühren zahlen. „Je größer und je mehr, desto teurer“, lautet das Prinzip.
Forderungen bei Öffis
Die SPÖ-Basis fordert außerdem, den Preis der Öffi-Jahreskarte wieder auf 365 Euro zu senken. Auch eine ermäßigte Karte um 200 Euro sowie günstigere Einzelfahrscheine werden vorgeschlagen.
Diskussion geht weiter
Die Vorschläge sollen nun weiter diskutiert werden. Der Gemeinderatsklub soll sich mit den eingebrachten Ideen befassen.