Babler

ÖSTERREICH-Interview

Stadtchef: Aus für Lager Traiskirchen

Nach Meningitis & Schlägereien reißt Bürgermeister Andreas Babler der Geduldsfaden.

„Die Situation ist ein Wahnsinn, so kann es nicht mehr weitergehen“, Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) will nicht länger zusehen. Die Situation in dem Erst­aufnahmezentrum in seiner Stadt sei „empörend“. Große Unterkünfte, so wie in Traiskirchen , würden einfach nicht funktionieren: „Die Menschen dort drinnen leiden, es gibt zu wenig Betreuung, das haben die letzten Wochen gezeigt.“

Babler erinnert an den Somalier, der vergangene Woche an Meningitis gestorben ist, und an den unter Terrorverdacht stehenden mutmaßlichen Syrienkämpfer.

Forderung
Der Bürgermeister will nun Taten sehen. Es soll kein Lager mehr mit über 150 Personen in Österreich geben, nur dann kann sinnvoll betreut werden.
 

Babler: "Situation ist empörend"

ÖSTERREICH: Wie ist die Situation im Asylzentrum?
Andreas Babler: Es ist viel zu voll. Die Betreuung funktioniert nicht, es gibt ein Sicherheitsrisiko. Mit dem Erstaufnahmezen­trum geht es so nicht mehr weiter.

ÖSTERREICH: Was soll getan werden?
Babler: Es darf einfach keine Lager mit mehr als 150 Menschen geben.



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