Kogler-Kurz

Parteivorstände sollen Talks absegnen

Verdammt zum Erfolg: Freitag Startschuss für Verhandlungen

ÖVP und Grüne geben sich offiziell schweigsam. Hinter den Kulissen läuft es aber „gut“.

Tage der Entscheidung. In diesen Tagen der Entscheidung wollen sich ÖVP und Grüne noch zwei Mal zum „Sondieren“ treffen.

Offiziell geben sich beide Parteien und ihre jeweiligen Chefs – Sebastian Kurz und Werner Kogler – schweigsam. Hinter den Kulissen ­berichten aber beide Seiten jeweiligen Vertrauten, dass die Gespräche „gut“ laufen würden.

Geht es nach VP-Chef Kurz, dann soll am Freitag der Startschuss für echte Koalitionsverhandlungen fallen.

Der VP-Vorstand und der erweiterte grüne Vorstand sollen diese Verhandlungen zwischen Türkis und Grün dann formal absegnen, damit diese zwei ungleichen Partner tatsächlich anfangen können, einen Koalitionspakt auszuverhandeln.

Türkise Wähler freunden sich mit Grün langsam an

Abtasten. Das langsame Abtasten zwischen Kogler und Kurz habe auch dabei geholfen „gewisse Reserviertheiten auf beiden Seiten abzubauen“, berichtet ein VP-Stratege. Man habe das „Einende und nicht das Trennende gesucht und gesehen“. Für die ÖVP war zudem wichtig, auch die Reaktion ihrer Wähler abzuwarten. Laut aktuellen Umfragen scheint eine Mehrheit der VP-Wähler mittlerweile für die Politehe mit Grün zu sein. Bei ÖVP und Grünen hofft man, dass sich das bei der steirischen Landtagswahl am 24. November noch einmal bekräftigen werde, falls beide Parteien dazugewinnen.

Sicher sei eine türkis-grüne Koalition zwar auch weiterhin nicht, aber „der Druck auf beide Seiten steigt“, sagt ein Sondierer.

Risiko. Zudem seien die Alternativen für beide Seiten nicht besonders sexy. Für die ÖVP wäre es mehr als riskantm noch einmal eine Politehe mit Blau zu wagen. Und für die Grünen wäre es nicht besonders angenehm, dann für eine allfällige Neuauflage von Türkis-Blau verantwortlich gemacht zu werden ...



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