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Rechtsradikal

Weitere Ausschlüsse in Tiroler FPÖ

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Wegen Ausländerfeindlichkeit und rechtsradikaler Ansichten.

In der Tiroler FPÖ hat es offenbar weitere Ausschlüsse gegeben. Parteiobmann, LAbg. Gerald Hauser hatte am Dienstag lediglich von zwei bestätigten Ausschlüssen gesprochen. Wegen Ausländerfeindlichkeit und rechtsradikaler Aussagen sind allerdings zwei weitere Funktionäre ausgeschlossen und über einen Dritten ein Funktionsverbot verhängt worden, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" in ihrer Mittwochausgabe.

Wie berichtet, hatten 14 von 16 Vorstandsmitglieder die von Hauser verhängten Parteiausschlüsse von Klubsekretär Patrick Haslwanter und Jugendfunktionär Paul Pilgermair bestätigt. LAbg. Walter Gatt, der Innsbrucker Gemeinderat Christian Haager und Parlamentsmitarbeiter David Nagiller waren zuvor bereits von der Bundespartei wegen eines Putschversuches gegen Hauser ausgeschlossen worden.

"Seit 1945 keine wählbare Partei"
Die neuen Beschlüsse beträfen Funktionäre, die sich damit gerühmt hätten, den Kinderwagen einer Türkin über eine Stiege geworfen zu haben, und gemeint hätten, dass es seit 1945 keine wählbare Partei mehr gebe. Ein weiterer Jugendfunktionär sei mit zweijährigem Funktionsverbot belegt worden.

Hauser will in den nächsten Wochen vor allem mit jenen 50 Funktionären des Bezirks Innsbruck-Land Gespräche führen, die Bedenken gegen die von der Bundes- und Landesorganisation getätigten Parteiausschlüsse geäußert hatten. Auch mit dem Vorstand des Tiroler Seniorenrings werde es Gespräche geben, hatte er angekündigt.

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