Neue Umfrage

Zwei Drittel wollen einen Asyl-Stopp

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Die Österreicher stellen der Regierung in der Asylproblematik ein schlechtes Zeugnis aus.

Die große Asyl-Umfrage des Imas-Instituts (1.008 Befragte) zeigt deutlich, was die Österreicher für Lösungen in der Causa verlangen. Höchst bedenklich für die Regierung: Die Mehrheit ist unzufrieden mit dem Vorgehen der Politik in der Flüchtlingskrise.

Zwei Drittel wollen einen Asyl-Stopp
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  • Zufriedenheit
    Nur 16% der Österreicher sind "eher zufrieden", nur 2% sind "sehr zufrieden". 69% geben dagegen an, dass sie entweder "überhaupt nicht" oder "eher nicht" mit der politischen Reaktion auf das Asylthema einverstanden sind.
  • Aufnahmestopp
    Für einen generellen Aufnahmestopp von Flüchtlingen in Österreich gibt es ebenfalls eine satte Mehrheit. 67% wollen keine neuen Asylwerber mehr.
  • Kontrolle
    85% wollen die Fortsetzung der Grenzkontrollen durch Polizei und Heer, nur 8 %sind dagegen.
  • Europa
    Ebenfalls 85% verlangen eine faire Aufteilung von Asylwerbern auf alle EU-Mitgliedsstaaten.
  • Durchgriffsrecht
    Dass die Innenministerin notfalls gegen den Willen der Gemeinden Flüchtlinge unterbringen kann, wenn diese säumig sind, finden 67% der Österreicher richtig.

Große Heime, aber nicht in der Nachbarschaft
Die aktuellen Pläne für Asyl auf Zeit finden 70% gut. Bei der Frage der Unterbringung wollen 62% Flüchtlinge "in großen Heimen" betreuen. Wenn dieses Heim allerdings in der unmittelbaren Nachbarschaft stehen würde, wären nur mehr 42% für diese Lösung.

Wie zufrieden sind Sie mit der Asyl-Politik?

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