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13 Mio. Euro für Einkäufe in Deutscher Bundesliga

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Die Vereine der deutschen Fußball-Bundesliga haben sich im diesjährigen Winterschlussverkauf zurückgehalten. Für insgesamt 38 neue Profis gaben sie vor dem Ende der Transferperiode am Montag gut 13 Millionen Euro aus. Das sind rund sieben Millionen Euro weniger als im vergleichbaren Zeitraum der Vorsaison.

Von neuer Sparsamkeit in Zeiten der anhaltenden Wirtschaftskrise kann jedoch nur bedingt die Rede sein. Schließlich hatten die 18 Clubs bereits im Sommer mit 221,75 Millionen Euro für einen Transferrekord gesorgt.

Den 38 Zugängen stehen 54 Abgänge gegenüber, mit denen die Clubs rund 5,5 Millionen Euro erlösten. Gleich von fünf namhaften Profis trennte sich Bayern München: Luca Toni (AS Roma), Alexander Baumjohann (Schalke), Breno, Andreas Ottl (Nürnberg) und Edson Braafheid (Celtic Glasgow) hoffen auf mehr Spieleinsätze bei anderen Clubs.

Ausgerechnet der finanziell klamme FC Schalke meldete die meisten Transfers. Gleich acht neue Profis füllen den ohnehin schon üppig besetzten Kader von Trainer Felix Magath auf.

Für den größten Coup des Transferwinters sorgte der Hamburger SV. Mit der Verpflichtung des am Wochenende wegen einer Muskelzerrung noch geschonte niederländischen Superstars Ruud van Nistelrooy (Real Madrid) untermauerten die Hanseaten ihren Anspruch auf die Champions League.

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