Teamstürmer Marko Arnautovic im ÖFB-Training

"Habe Vorbildwirkung bei Kindern "

Nach Sperre: Jetzt spricht Arnie

Marko Arnautovic zeigt sich reumütig nach seiner Ein-Spiel-Sperre - auf Facebook gibt der ÖFB-Teamstar eine Erklärung ab.

Für den emotionale Wut-Jubel von Teamstürmer Marko Arnautovic nach seinem Tor zum 3:1-Endstand in Österreichs EM-Auftaktspiel gegen Nordmazedonien muss der 32-Jährige eine Spiel aussetzen. Damit fehlt der Kreativgeist Rot-Weiß-Rot im Match gegen die Niederlande am Donnerstag (21.00 Uhr) in Amsterdam. Das gab der heimische Verband (ÖFB) am frühen Mittwochnachmittag bekannt.

"Arnie" selbst bezog nach seiner Sperre auf "Facebook" Stellung. Der 32-Jährige spricht von seiner Versöhnung mit Gegenspieler Alioski und seiner Vorbildwirkung bei Kindern.

Hier die Meldung im Wortlaut:

"Da ich selbst Vater von 2 Töchtern bin und mir meine Vorbildwirkung vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr bewusst ist, bereue ich mein Verhalten umso mehr.
Es gab leider Provokationen, auf die ich zu stark reagiert habe, aber auch die sind keine Rechtfertigung für das was passiert ist. Direkt nach dem Spiel haben wir uns freundschaftlich ausgesprochen und uns gegenseitig entschuldigt – meinen emotionalen Ausbruch kann ich damit trotzdem nicht mehr ungeschehen machen.
Ich habe ein Herzensprojekt, bei dem ich selbst als Schirmherr auftrete und spende 25.000 € für Integrationsarbeit in Österreich.
Leider bin ich für das morgige Spiel gesperrt – gegen die Ukraine werde ich für Österreich wieder 100% geben."