Rapid: Nur Cup-Sieg kann Djuricin retten

Rekordmeister in Krise

Rapid: Nur Cup-Sieg kann Djuricin retten

Das Pulverfass Rapid droht zu explodieren. Trainer Djuricin braucht ein Wunder.

Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel bringt die Stimmung in Hütteldorf auf den Punkt: "Die Tabellensituation ist eine Katastrophe, das brauchen wir gar nicht schönreden." Die nackten Zahlen: Nach acht Runden hält der Rekordmeister bei 9 Punkten, auf Leader Salzburg fehlen 15 Zähler.

Trainer Goran Djuricin steht unter Dauerbeschuss. Ein Blick auf die Saisonstatistik verrät: Von 14 Spielen konnte Rapid heuer erst sechs gewinnen, gleich fünf Partien wurden verloren. Sollte man auch am Mittwoch im Cup gegen Mattersburg ausscheiden, droht das Pulverfass Rapid erneut zu explodieren. Oder wie es Bickel formuliert: "Dann sind wir richtig in der Scheiße." Fakt ist: Die Bilanz im ÖFB-Cup spricht klar gegen die Hütteldorfer. Den letzten Titel holte man 1995. Rapid-Kapitän Stefan Schwab: "Mattersburg ist ein unangenehmer Gegner, insbesondere auswärts. Aber wir müssen diese Hürde unbedingt nehmen."(scp)