michael henke

Salzburg

Hitzfeld-Assistent als Trap-Nachfolger?

Hitzfeld-"Co" Michael Henke war am Sonntag Zuschauer am Innsbrucker Tivoli. Wird er Nachfolger von Giovanni Trapattoni.

Die Ära Trapattoni und Red Bull Salzburg endet im Sommer. Die Liste der Kandidaten für den Nachfolger des italienischen Star-Trainers ist seit gestern um einen prominenten Namen reicher: Michael Henke. Der 50-jährige Assistent von Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld war Sonntag am Innsbrucker Tivoli. Nur Zufall?

Fachmann
Mitnichten! Henke gilt in Deutschland als profunder Fachmann, war auch schon Trainer bei Kaiserslautern und Saarbrücken und passt mit seiner Bayern-Vergangenheit ideal ins Weltbild von Red Bull. Fakt ist auch: Der Fußball-Fachmann möchte in der kommenden Saison wieder als Cheftrainer arbeiten. Henke: „Im Sommer endet mein Vertrag beim FC Bayern. Ich werde Ottmar Hitzfeld nicht in die Schweiz begleiten und werde auch nicht in München bleiben.“

O-Ton
Offiziell sagt Henke: „Es gibt noch keinen Kontakt zu Red Bull.“ Der Hitzfeld-Assistent sagt aber auch: „Ich stehe im Kontakt mit Thomas Linke und Alexander Zickler. Von ihnen habe ich gehört, dass in Salzburg professionelle Arbeit geleistet wird. Davor muss man den Hut ziehen, das Umfeld ist absolut top. Ich könnte mir einen Job in Österreich vorstellen.“ Henke weiter: „Ich verfolge regelmäßig den österreichischen Fußball. Er ist nicht so schlecht, wie es immer heißt.“

Chefsache
Die Trainersuche bei Red Bull ist Chefsache. Und die Vorliebe von Beckenbauer-Freund Didi Mateschitz zum FC Bayern ist bekannt. Noch dazu ist Wunschkandidat Marco van Basten nicht mehr am Markt. Der holländische Teamchef wechselt nach der EURO zu Ajax Amsterdam. Auch der Deutsche Jürgen Klopp wird kaum kommen. Mit Mainz steht er vor einer Rückkehr in die Bundesliga und wird höchstwahrscheinlich seinen Vertrag verlängern. Und ein Engagement des Holländers Co Adriaanse scheiterte bisher an dessen Gehaltsforderungen.