ManU-Zittersieg gegen Scharners West Brom

Premier League

ManU-Zittersieg gegen Scharners West Brom

Wayne Rooney spielte beim 2:1 gegen West Brom trotz Schmerzen durch.

19 Spiele, keine Niederlage und nun auch noch meisterliches Glück. Manchester United marschiert auch im neuen Jahr in der Premier League voran und frustriert die Konkurrenz. Beim 2:1 bei West Bromwich Albion am Neujahrstag stand der englische Fußball-Spitzenreiter am Rande einer Niederlage, stand am Ende aber als glücklicher Sieger da. "Es ist mir egal, wie wir gewinnen. Die drei Punkte zählen", sagte Verteidiger Rio Ferdinand nach dem Zittersieg.

Rooney trifft per Kopf
Im Mittelpunkt stand nach dem glücklichen Auswärtserfolg von United dessen Teamkollege Wayne Rooney. Erst traf der Teamstürmer in der dritten Minute per Kopfball und konnte seinen ersten Treffer aus dem laufenden Spiel seit fast zehn Monaten bejubeln. Kurz vor Schluss zeigte er dann die in England so beliebte Härte, nachdem ihn Chris Brunt auf dem Knöchel getroffen hatte.

Der Teamarzt fürchtete nach einer ersten Untersuchung abseits des Spielfeldes schon eine mehrwöchige Pause, doch Rooney humpelte auf den Platz zurück und spielte bis zum Schlusspfiff durch, weil United nicht mehr wechseln durfte. "Er hat Mut bewiesen. Seine Leistung war Weltklasse", lobte Trainer Sir Alex Ferguson. Eine genaue Diagnose stand aus. Bereits im vergangenen Jahr war Rooney mit mehreren Verletzungen der große Pechvogel gewesen.

Scharner ließ Chance aus

Paul Scharner musste mit West Brom hingegen die vierte Pleite in Serie einstecken und liegt drei Zähler vor den Abstiegsrängen weiter auf dem 14. Tabellenrang. Am Dienstag ist im Gastspiel beim 18. Fulham verlieren verboten.

Die größte Chance auf eine Sensation ließ der nigerianische Internationale Peter Odemwingie aus, der beim Stand von 1:1 in der 63. Minute einen Foulelfmeter neben das Tor setzte. Auch Scharner, der zur Wochenmitte aufgrund einer Erkältung noch im Training pausiert hatte, fand per Kopfball (52.) eine Riesenmöglichkeit auf die Führung vor. Javier Hernandez (75.) machte es für United schließlich besser.

ManCity bleibt dran
Der große Lokalrivale Manchester City bleibt dem Spitzenreiter mit einem 1:0 gegen Blackpool auf den Fersen. Auch die Londoner Konkurrenz kann sich keine Schwächen leisten, um an den "Red Devils" zumindest dranbleiben zu können. Arsenal siegte souverän 3:0 bei Birmingham City und ist Dritter. Tottenham Hotspur setzte seine Serie fort. Die Spurs sind nach dem 1:0 gegen Fulham seit zehn Spielen ungeschlagen. "Es ist alles sehr offen. Vier oder fünf Teams können den Titel gewinnen", umriss Arsenals Coach Arsene Wenger die aktuelle Lage in Englands Oberhaus.