Neururer - wieder mal - gefeuert

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Neururer - wieder mal - gefeuert

Bochum trennt sich im Streit von Trainer Peter Neururer.

Der deutsche Fußball-Zweitligist VfL Bochum hat sich am Dienstag mit sofortiger Wirkung von Trainer Peter Neururer getrennt. Sportvorstand Christian Hochstätter warf dem 59-Jährigen durch seine wiederholt getätigten Äußerungen "vereinsschädigendes Verhalten" vor. Neururer habe Spieler, die sich in unangemessener Form zur Arbeit der Vereinsgremien geäußert hätten, in dieser Meinung bestärkt.

Co-Trainer übernimmt

Torhüter Andreas Luthe hatte nach dem 3:3 gegen den FC St. Pauli am vergangenen Freitag unter anderem Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis kritisiert. Neururer reagierte auf die Freistellung verärgert. "Das ist unfassbar, und ich kann das gar nicht glauben. Ich werde mich jetzt erst einmal mit meinem Anwalt beraten", kündigte er gegenüber "Sport Bild online" an. Vorerst wird Bochum von Co-Trainer Frank Heinemann betreut.

Neururer übernahm das Traineramt in Bochum Anfang April 2013 und schaffte mit den Westfalen den Klassenerhalt. Daraufhin erhielt Neururer, der schon zwischen 2001 und 2005 beim VfL und für den es die sechzehnte Trainerstation war, einen Vertrag bis Juni 2015. In der vergangenen Saison konnte der ehemalige Bundesligist ebenfalls die Klasse halten. In dieser Saison lief es anfänglich gut, Bochum war sogar Tabellenführer. Aktuell rangiert der Verein von ÖFB-U21-Teamstürmer Michael Gregoritsch am zehnten Tabellenrang.