Real Madrid plant den Mega-Coup

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Real Madrid plant den Mega-Coup

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Bei den Neuzugängen war der große Transfer noch nicht dabei.

Real hat den Sommer genutzt, um seinen Kader punktuell zu ergänzen und Geld für den Mega-Transfer zu sammeln. Mit Thibaut Courtois kam zwar ein Top-Star von Chelsea London, der allerdings bisher nur auf der Bank saß. Mit den Verpflichtungen von Linksaußen Vinicius Junior, Rechtsverteidiger Alvaro Odriozola und dem neuen Zugang Mariano Diaz geht man in Richtung Perspektiv- und Ergänzungsspieler. Spätestens der Wechsel des Superstars Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin machte dies klar. 

Mega-Stars zu teuer

Real-Präsident Florentino Perez hatte frühzeitig signalisiert, dass er den Transfer-Wahnsinn mit extrem hohen Ablösesummen nicht mitmachen wolle. Die Wunschspieler um die Superstars wie Neymar, Kylian Mbappé oder Eden Hazard wären nicht unter 200 Millionen Euro zu haben gewesen. Bayern-Präsident Uli Hoeneß kommentiere kürzlich die vereinseigene Strategie: „Selbst wenn wir 500 Millionen auf dem Konto hätten, würde ich trotzdem keinen 200-Mio-Transfer machen. Kein Mensch ist 200 Millionen wert". Die Königlichen planen allerdings bereits für die nächste Saison den Mega-Coup. Bereits für das aktuelle Transferfenster hätten Real 300 Millionen Euro zur Verfügung gestanden, berichten spanische Medien. Doch das Geld wurde einfach nicht angefasst. In den Madrider Sporttageszeitungen "AS" und "Marca" hieß es von Anfang an, dass der Transfer um Superstar Neymar erst für den kommenden Sommer stattfinden sollte.

Diese Superstars sind auf der Liste

Klub-Boss Perez gilt als Riesenfan des brasilianischen Fußballers, der bei PSG über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 300 Millionen Euro verfügen soll. Der 26-Jährige ist in Paris noch vertraglich bis 2022 gebunden. Ein weiterer Kandida wäre Kylian Mbappé, ebenfalls bis 2022 bei PSG unter Vertrag. Der Offensivspieler ist erst 19 Jahre jung und hatte sich bei der Weltmeisterschaft in den Vordergrund gespielt. Die Real-Fans würden lieber ihn als den früheren Barca-Spieler im Trikot der Königlichen sehen. Schon wegen seiner übertriebenen Theatralik wird der PSG-Superstar oft kritisiert. Satte 14 Spielminuten soll sich der brasilianische Kicker auf dem Boden befunden haben Der dritte mögliche Transfer wäre der 27-jährige Eden Hazard. Der belgische Linksaußen wird 2019 in sein letztes Vertragsjahr bei Chelsea gehen, dürfte dann für weit weniger Geld zu haben sein als für die in diesem Sommer kolportierten 200 Millionen Euro.

Neymar weiterhin Top-Kandidat

Laut spanischen Medien geht es aber offenbar weiter in Richtung Neymar. Die „Marca“ schrieb hierzu: „Die Verpflichtung (von Mariano Diaz) ist vor allem deswegen wichtig, weil sie das Vorhaben, Neymar im kommenden Jahr zu holen, nicht gefährdet. In diesem Sommer galt sein Transfer als unmöglich, aber die Pläne, den Brasilianer 2019 zu verpflichten, gibt es nach wie vor.“ Der PSG-Star hatte kürzlich die Gerüchte um einen Wechsel zurückgewiesen. Brasilianische Medien hatten zuletzt berichtet, dass der Superstar der Selecao nicht der direkte Nachfolger von Cristiano Ronaldo sein wolle.

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