Junuzovic schwärmt schon von Werder

"Wäre große Ehre"

Junuzovic schwärmt schon von Werder

Austrias Teamspieler steht bei Bremen hoch im Kurs. Der Jungstar strebt Wechsel an.

Der Transferpoker um Zlatko Junuzovic scheint eröffnet. Während Bremen behauptet, man habe bereits im Winter bei der Austria um den Mittelfeld-Regisseur angefragt, wird dies von Thomas Parits, General Manager der Veilchen, zurückgewiesen: "Das kann ich nicht bestätigen", so Parits.

Austria will verlängern
Zugleich lässt Parits aber auch Verhandlungsbereitschaft durchklingen: "Wenn er ein tolles Offert von einem Verein erhalten sollte, werden wir ihm nichts in den Weg legen." Wenngleich man Junuzovic angesichts des erheblichen Interesses aus dem Ausland "ein Angebot zu natürlich besseren Konditionen vorgelegt haben. Wir wollen, dass Sladdi bei uns bleibt."

"Wäre mir große Ehre"
Der Spieler selbst wird derweil von der deutschen "Bild"-Zeitung in Gedanken bereits bei Werder Bremen zitiert: "Ein Wechsel in die Bundesliga wäre der richtige Sprung. Sie ist mein Ziel. Werder wäre mir eine große Ehre", so der 23-Jährige.

Gute Freunde
Bei Werder würde Junuzovic mit Sebastian Prödl und Marko Arnautovic auf zwei Kollegen vom Nationalteam treffen - was natürlich die Integration im hohen Norden Deutschlands deutlich vereinfachen würde. Vor allem zu Arnautovic hat Junuzovic ob der gemeinsamen serbischen Wurzeln einen guten Draht. Wenngleich auch "Sladdi" um die Schwierigkeiten des Jungstars weiß: "Er ist ein schwieriger Typ, ich bin  deutlich einfacher. Wir reden oft in Serbisch miteinander, verstehen uns wirklich gut. Das passt!" Mit Prödl, so Junuzovic, "passe es sowieso".

Der angesprochene Verteidiger ist ebenfalls voll des Lobes für seinen ehemaligen Zimmerkameraden bei der U20-WM 2007 in Kanada: "Juno hat eine gute Entwicklung genommen, sich von Jahr zu Jahr verbessert. Ich habe ihm schon als Witz gesagt 'Komm zu uns!' Ich hätte nichts dagegen, er würde auch charakterlich gut zu uns passen", so Prödl gegenüber der Bild.

In Herzogs Fußstapfen
Mit österreichischen Spielmachern hat Werder gute Erfahrungen gemacht. Andi Herzog wird bis heute bei Werder verehrt. Neben Herzog würde Junuzovic aber auch Vergleiche mit Werder-Allzeitgrößen wie Micoud, Diego und Özil über sich ergehen lassen. Junuzovic selbstbewusst: "Es sind große Fußstapfen, aber die würde ich mir zutrauen."