Zaccheroni brachte vorerst nicht die große Wende

Italien

Juventus-Talfahrt unter Zaccheroni fortgesetzt

Artikel teilen

Juventus Turin hat die Talfahrt auch unter Neo-Trainer Alberto Zaccheroni fortgesetzt. "Zac, ganz schön hart, nicht wahr?", titelte die "Gazzetta dello Sport" nach dem 1:1-Heimremis gegen Lazio Rom in Richtung Zaccheroni.

Der österreichische Juventus-Tormann Alexander Manninger erhielt von der "Gazzetta" für seine Leistung gegen die Römer die durchschnittliche Note 6.

Nach dem ersten Match nach der Ablöse von Ciro Ferrara liegt Juve auf Rang fünf der Tabelle, der Rückstand auf Titelverteidiger und Tabellenführer Inter Mailand beträgt 15 Punkte. Im Turiner Olympiastadion waren die Hausherren durch einen sehr schmeichelhaften und von Alessandro Del Piero verwerteten Elfmeter in Führung gegangen (70.), Lazio gelang jedoch durch Stefano Mauri der Ausgleich (78.), bei dem Manninger chancenlos war.

Zaccheroni gestand: "Wir haben zu viele Fehler gemacht." Nur die Einstellung stimmte, meinte der ehemalige AC-Milan-Trainer. "Die Jungs waren enttäuscht und hatten die Wut in den Augen. Das ist ein gutes Zeichen."

Dass er nur als Übergangstrainer bis zum Saisonende verpflichtet wurde, scheint "Zac" nichts auszumachen. Glaubt man den italienischen Zeitungen, wird Liverpools Trainer Rafa Benitez im Sommer kommen. Diese Meldungen brachten den FC Liverpool am Wochenende auf die Palme. Sollten die Italiener tatsächlich bereits hinter ihrem Rücken mit Benitez verhandeln, will der englische Premier-League-Club Juve bei der UEFA anzeigen.

Die Oberhaus-Betreuer Italiens haben unterdessen nicht Star-Coach Jose Mourinho, sondern Cagliaris Massimiliano Allegri zum Serie-A-Trainer des Jahres gewählt. Allegri, der dafür die "Goldene Bank" erhält, hat Cagliari in der vergangenen Saison überraschend auf Rang neun geführt.

Dein oe24 E-Paper
Jetzt NEU auf oe24.at: Mit einem Click zum kompletten E-Paper ▲
OE24 Logo