Corona-Wirbel: Ronaldo droht Ärger mit Behörden

Schnee-Spaß mit Freundin

Corona-Wirbel: Ronaldo droht Ärger mit Behörden

Cristiano Ronaldo droht Ärger mit den italienischen Behörden, weil er gegen die Corona-Reisebeschränkungen verstoßen haben soll.

Superstar Cristiano Ronaldo sorgt für einen Aufreger in Italien. Für den 27. Geburtstag von Freundin Georgina jetteten die beiden in die französischen Alpen und hatten eine Menge Schnee-Spaß, unter anderem auf einem Schnee-Mobil. Ronaldo soll dabei die Reisebeschränkungen zwischen Piemont und Val D'Aosta (beides orangefarbene Corona-Gebiete) missachtet haben und fuhr zwei Tage in den Schnee nach Val Veny westlich von Courmayeur.

 

 

Auf Instagram postete Ronaldos Herzensdame ein Video, was allerdings von ihr sofort wieder gelöscht wurde. Die italienische Zeitung "Corriere dello Sport" war schneller, sicherte sich das Material und zeigt es auch. Das Video gilt als Beweis dafür, dass Ronaldo die in Italien geltenden Corona-Regeln gebrochen hat. Zudem sollen die beiden in einem eigentlich geschlossenen Hotel zu Abend gegessen und übernachtet haben. Danach ging es zurück nach Turin, um gemeinsam mit der Familie zu feiern.
 
 

Bereits im Oktober hatte Ronaldo Corona-Ärger, als er bei einer Reise von Italien nach Portugal zur Nationalmannschaft das Protokoll verletzt haben soll – kurz danach war er positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der italienische Staatsminister für Jugend und Sport, Vincenzo Spadafora, hatte damals gesagt: „Diese großen Champions glauben, sie würden über den Dingen stehen.“