Sturm auch in Soligorsk offensiv

UI-Cup

Sturm auch in Soligorsk offensiv

Nach dem 2:0-Heimsieg über Sologiorsk im ersten UI-Cup-Hinspiel, will Sturm Graz am Sonntag in Weißrussland alles klar machen.

Der SK Sturm Graz geht am Sonntag (17.00 Uhr/MESZ) als klarer Favorit ins Rückspiel der zweiten Runde des Fußball-UI-Cups gegen Schachtjor Soligorsk. Das Hinspiel haben die deutlich überlegenen Steirer trotz zahlreicher vertändelter Torchancen 2:0 (1:0) gewonnen. Im Rückspiel wird Trainer Franco Foda gegen die bisher harmlosen Weißrussen aber keinen seiner Stammspieler schonen. "Ich lasse immer die beste Mannschaft spielen. Wir wollen auch das Rückspiel gewinnen", sagte er am Freitag.

Im Ligaauftaktmatch gegen Rapid Wien (3:1) hatte Sturm wie im Hinspiel gegen Soligorsk mehrere Torgelegenheiten vergeben. Für Foda ist das aber kein Zeichen, dass seine Mannschaft den kommenden Gegner unterschätzen könnte. Soligorsk hat immerhin die Generalprobe in der heimischen Liga gegen FK Vitebsk 2:1 gewonnen und in der ersten UI-Cup-Runde den polnischen Vertreter Cracovia daheim 3:0 besiegt. "Meine Mannschaft wird sicher nicht übermütig", sagte Foda.

Auch die Abschlussschwäche bereite ihm keine Sorgen. "Wichtig ist, dass sich das Team Chancen erarbeitet", erklärte der 42-jährige Cheftrainer. "Man kann nicht erwarten, dass die Spieler jede Torchance verwerten. Wir haben in den ersten beiden Spielen fünf Tore gemacht. Das ist nicht schlecht." Sturm muss am Sonntag neben den Langzeitverletzten Christian Gratzei und Mario Kreimer auch Fabian Lamotte vorgeben, der noch nicht vollständig von einem Muskelfaserriss genesen ist. Marko Stankovic und Mario Kienzl sind nach dem Rapid-Spiel angeschlagen, ihr Einsatz gegen Soligorsk ist nicht sicher.

Der anstrengende Rhythmus mit UI-Cup und Bundesliga zweimal pro Woche ist für Foda, dessen Sakkokragen bei den Spielen ab sofort das Logo des Schmierstoffspezialisten und neuen Sturm-Sponsors Liqui Moly zieren wird, kein Problem: "Wir wollen international dabei sein. Außerdem spielen die Spieler lieber, als dass sie trainieren."