Toto Wolff

Formel 1

Jetzt gehen alle auf Mercedes und Wolff los

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Vor dem Mercedes-Heim-GP in Silverstone (3. Juli ServusTV) bläst Toto Wolff & Mercedes rauer Wind entgegen. 

Silverstone. Als der heuer immer noch sieglose Rekordweltmeister Lewis Hamilton letzten Sonntag in Montreal über die Ziellinie fuhr, funkte er die Durchhalte-Parole Richtung Box: „Wir pushen weiter!“. Für Platz 3 gab‘s Lob von Teamchef Wolff. Der muss sich in diesen Tagen einiges gefallen lassen. Zuletzt stichelte Ex-Rennfahrer Christian Danner auf ServusTV: „Selbst Hamilton braucht ein Auto, das ihm schmeckt. Wenn sie nicht mitkommen, muss er mit dem Chef reden, weil das Auto kann im Moment nichts.“

Danner gegen Wolff: »Wer hat Auto abgestimmt?«

Bei Red-Bull feuern Teamchef Chris Horner und Motorsportboss Marko (siehe r.) Breitseiten gegen Wolff ab. Zur Mercedes-Kritik am neuen Reglement, das die Autos immer wieder auf den Asphalt aufschlagen lässt („Bouncing“) meint Horner: „Bei Mercedes hätten sie nur ihre Hausaufgaben besser machen müssen.“ Ähnlich sieht es Danner: „Ich schätze Toto. Er ist ein guter Mann und hat oft genug WM-Titel gewonnen. Aber wer hat das Auto so hart abgestimmt? Der liebe Gott?“ Marko weiß, wie Mercedes das „Bouncing“ stoppen kann: „Sie müssen das Auto nur höher legen – dann ist es aber langsam.“

Wolff begründet seine Kritik mit Sicherheitsbedenken und dass offenbar die Piloten von ihren Teamchefs unter Druck gesetzt werden. Und da versteht der Wiener keinen Spaß. Beim Teamchef-Meeting in Montreal kam er richtig in Rage: „In unserem Sport versucht jeder, seinen Wettbewerbsvorteil zu behalten oder zu gewinnen. Aber jetzt ist es eindeutig zu weit gegangen.“ Fortsetzung in Silverstone. 

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