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Formel 1

Verstappen im Ungarn-Training hinter Ferrari

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Der Red-Bull-Pilot hatte im Training am Freitag in Budapest das Nachsehen und reihte sich hinter den beiden Autos der Scuderia ein.

Mogyorod. Formel-1-Weltmeister Max Verstappen muss sich auch im letzten Rennen vor der Sommerpause gegen die starke Ferrari-Konkurrenz wehren. Der Red-Bull-Pilot hatte im Training am Freitag in Budapest das Nachsehen und reihte sich hinter den beiden Autos der Scuderia ein. Die schnellste Zeit fuhr Charles Leclerc, der 0,217 Sekunden vor McLaren-Fahrer Lando Norris und 0,231 vor seinem Teamkollegen Carlos Sainz lag. Verstappen hatte als Vierter 0,283 Sekunden Rückstand auf Leclerc.

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (Aston Martin) beendete das Training am Tag nach seiner Rücktrittsankündigung auf dem siebenten Rang. Schlecht lief die bei 34 Grad bestrittene Session für Mercedes. George Russell wurde neun Zehntel zurück Achter, Lewis Hamilton kam mit über einer Sekunde Rückstand nicht über Platz elf hinaus. "Es ist ein Kampf. Wir müssen herausfinden, wie wir das Auto zum Funktionieren bringen. Es macht im Moment nicht das, was wir wollen", sagte Hamilton, der in Ungarn bereits acht Mal triumphiert hat: "Es wird ein hartes Wochenende, das ist sicher."

Verstappen mit Vorsprung von 63 Punkten

Verstappen geht am Sonntag mit einem Vorsprung von 63 Punkten auf Herausforderer Leclerc ins Rennen. Nie zuvor ist ein Pilot nicht Weltmeister geworden, wenn er zu diesem Zeitpunkt im Jahr schon so ein komfortables Polster hatte. "Ich erwarte Ferrari sehr stark hier", sagte Verstappen.

Gerade am Samstag könnten Leclerc und Sainz dem Titelverteidiger gefährlich werden. Hinzu kommt die Unsicherheit um das wechselhafte Wetter. Während des Qualifyings könnte es stark regnen oder sogar gewittern, beim Grand Prix selbst wieder deutlich wärmer und trockener werden.

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