Spielberg: 200.000 jubeln für Niki Lauda

Bewegend

Spielberg: 200.000 jubeln für Niki Lauda

Vor der Hitzeschlacht beim myWorld-GP wurde die erste Kurve am Red-Bull-Ring Lauda gewidmet.

Spielberg. Sonntagfrüh um 9 Uhr. Erst wenige Fans sind am Red-Bull-Ring. Hinter der Kurve 1 gleich nach dem Start versammelt sich ein Dutzend Reporter. In der Kurve steht ein Sockel mit einer symbolischen Trophäe. Wenig später trifft Birgit Lauda mit Nikis ältestem Sohn Lukas ein.

Ein Denkmal für den Helden. Und dann ist es so weit: Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko, ein enger Freund Laudas, überreicht die Trophäe an Birgit und Lukas und sagt: „Die Kurve 1 heißt ab jetzt Niki-Lauda-Kurve.“ Damit hat Niki seine Kurve am Red-Bull-Ring, wo er 1984 als einziger Österreicher gewann, zurück. Die drei umarmen sich, aus den Lautsprechern erklingt die David-Bowie-Hymne Heroes.

Bewegend. Birgit Lauda ist sichtlich bewegt. „Das war eine wunderschöne Aktion“, meint Laudas Witwe gegenüber ÖSTERREICH. Helmut Marko: „Das ist die Kurve, wo die meiste und wildeste Action ist. Das wäre also sicher in Nikis Sinn gewesen.“

60.000 rote Kapperln. Gänsehaut auch kurz vor dem Rennen als 60.000 Zuseher auf den Tribünen mit roten Kappen auf den Köpfen ihrem Idol Niki Lauda ihre Ehre erwiesen und die insgesamt 200.000 Besucher eine Sekunde innehielten.

Knut Okresek