Webber spricht von Rücktritt

Ankündigung

Webber spricht von Rücktritt

2011 wird Australier noch im Cockpit sitzen, 2012 ist er sich nicht sicher.

Nach vier Wochen Rennpause geht die Formel-1-Saison am Wochenende in Belgien endlich weiter. Beim Grand Prix in Spa ist der australische WM-Leader Mark Webber der große Gejagte. Der Red-Bull-Pilot liegt mit 161 Punkten nur vier Zähler vor Lewis Hamilton (GBR/McLaren), zehn vor seinem Teamkollegen Sebastian Vettel (GER), 14 vor Jenson Button (GBR/McLaren) und 20 vor Doppelweltmeister Fernando Alonso (ESP/Ferrari). Ausgerechnet jetzt – in der heißesten Phase der Saison – ließ Webber, der am Freitag seinen 34. Geburtstag feiert, eine Bombe platzen. Der Australier spricht offen über seinen Rücktritt.

Webber: Bergsteigen statt Formel 1
„Ich kann nicht garantieren, dass mein Kopf im Jahr 2012 noch am gleichen Ort ist“, wird der Red-Bull-Pilot vom Sportnetzwerk ESPN zitiert. „Ich will den WM-Titel unbedingt gewinnen. Ich weiß, dass er das Leben der Leute ändert, die Person verändert. Ich möchte wissen, wie sich das anfühlt“, ist der Australier wild entschlossen sich die WM-Krone zu sichern. Für seine Zeit nach der Formel 1 hat Webber bereits klare Pläne. „Vielleicht gehe ich Bergsteigen, wer weiß. Ich werde garantiert noch die sportliche Herausforderung suchen, bevor ich alt werde und mich nach Australien zurückziehe und Rotwein trinke“, so Webber.

Wer wird ab 2012 Vettels Red-Bull-Teamkollege?
Damit wäre ab 2012 das zweite Red-Bull-Cockpit neben Sebastian Vettel – er soll langfristig beim österreichischen Rennstall verlängern – frei. Logischer Webber-Nachfolger: Kimi Räikkönen. Der Ex-Weltmeister fährt derzeit für Red Bull in der Rallye-WM. Doch der Finne will gar nicht. „Man weiß es nie, aber ich werde vielleicht niemals mehr in die Formel 1 zurückkehren“, so Räikkönen am Rande der Deutschland-Rallye vor wenigen Tagen. Doch das Red-Bull-Cockpit ist heiß begehrt. Neben den Red-Bull-Nachwuchsfahrern Sébastien Buemi (SUI) und Jaime Alguersuari (ESP), die derzeit bei Toro Rosso engagiert sind, würden sich auch etliche Topfahrer über einen Platz im Erfolgsteam von Didi Mateschitz freuen. drucken mailen weiterleiten: