Italienisches Cup-Match musste kurz unterbrochen werden
Die Haupthalle Santa Giulia für die olympischen Eishockey-Turniere in Mailand sorgt rund einen Monat vor dem Beginn der Winterspiele in Italien für Probleme. Während eines Spiels im italienischen Cup, das als Testevent in der neuen Arena dienen sollte, tat sich am Freitagabend ein kleines Loch im Eis auf. Die Halbfinal-Partie zwischen Varese und Caldaro wurde für rund fünf Minuten unterbrochen, das Problem wurde anschließend behoben.
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Am Wochenende finden weitere Spiele des Final Four in der Halle statt, die sich in Teilen weiter im Bau befindet. Die Arena, die eine Kapazität von 15.300 Zuschauern hat, beherbergt in dieser Testphase vorerst 4.000 Fans. Auf den Tribünen sind weiterhin Arbeiter im Einsatz, Kabel liegen auf dem Boden, Gerüstrohre sind sichtbar. Auch die Umkleideräume sind noch nicht fertiggestellt.
Pierre Ducrey, Sportdirektor beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC), verneinte allerdings die Frage, ob die Arena nicht rechtzeitig fertig werde. Die Organisatoren teilten mit, die Halle sei baulich fertiggestellt, es stünde nur noch "der letzte Schliff" an. Langsame Fortschritte bei der Fertigstellung der Austragungsstätte haben sich im Vorfeld der Olympischen Spiele als größtes Problem erwiesen. Die Spiele werden vom 6. bis 22. Februar ausgerichtet.