Krieg in Nahost

Medwedew und Rublew sitzen in Dubai fest

Die beiden russischen Top-Tennisspieler kommen zumindest verspätet zum Masters-1000-Turnier in Indian Wells.

Teheran/Jerusalem/Washington. Die russischen Top-Tennisspieler Daniil Medwedew und Andrej Rublew sitzen wegen der Sperre von Flughafen und Luftraum in Dubai fest und kommen zumindest verspätet zum Masters-1000-Turnier in Indian Wells. Die beiden hätten am (heutigen) Dienstag an einer Exhibition teilnehmen sollen, ihre Startpartien sind für Freitag angesetzt. Medwedew hatte am Sonntag das ATP500-Turnier in Dubai gewonnen, Rublew war ins Halbfinale gekommen. Zeitgleich begannen im Nahen Osten Kriegswirren.

Zuletzt hatte die ATP mitgeteilt, die Situation im Nahen Osten genau beobachten und mit Spielern und Behörden Kontakt halten zu wollen. Indes ist am Dienstag ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten wegen einer Sicherheitswarnung unterbrochen worden. Videos zeigen, wie Spieler sowie der Schiedsrichter nach Ertönen eines Alarms eilig den Platz verließen. Berichten zufolge sollen in der Nähe Explosionen zu hören gewesen sein. Der Grund dafür soll ein Angriff iranischer Drohnen auf die Ölanlagen in Fujairah gewesen sein.

Der Iran greift u.a. Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Emirate an. Es sind Vergeltungsaktionen gegen Verbündete der USA, die mit Israel den Iran angegriffen hatten. Als Folge dessen wurde im Motorsport der Start der Langstrecken-WM 2026 verschoben, das für 28. März in Katar angesetzte Rennen in die zweite Jahreshälfte verschoben. Der Start erfolgt nun am 19. April in Imola. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem meinte, dass die Sicherheit und das Wohlbefinden der Beteiligten über das April-Programm im Nahen Osten entscheiden werden.

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