US-Fußballstar Megan Rapinoe und Ex-Präsident Donald Trump

„Radikale linke Wahnsinnige“

Nach Fußball-Bronze: Trump hetzt gegen US-Frauenteam

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump macht Olympia zum Politikum und attackiert die amerikanische Frauen-Fußballmannschaft nach dem Gewinn der Bronze-Medaille.

Das US-Fußballteam der Frauen holte bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio den enttäuschenden dritten Platz. Ex-Präsident Donald Trump, dessen verbale Ausrutscher nicht nur einmal für Negativschlagzeilen sorgten, nahm sich das Team zur Zielscheibe und attackierte die Spielerinnen übelst.

Im Statement des ehemaligen Präsidenten heißt es: „Wer woke ist, verliert. Wenn unser Fußball-Team nicht woke wäre und nicht von einer radikalen Gruppe linker Wahnsinniger angeführt würde, hätten sie die Goldmedaille gewonnen anstelle von Bronze.“

Rapinoe als Sündenbock der Nation

Als Hauptverantwortliche für das enttäuschende Abschneiden des US-Frauenteams sieht Trump die Starspielerin und Sportikone Megan Rapinoe: „Die Frau mit den lila Haaren spielte schrecklich und denkt zu stark an ihre radikale linke Politik und macht ihren Job nicht.“

Trumps Wissen über den Fußballsport muss eindeutig gering sein, bedenkt man, dass Rapinoe mit mit zwei Toren im Spiel um Platz drei hauptverantwortlich für den Gewinn der Medaille war.