Horst Nussbaumer mit Appell an die heimischen Wintersport-Regionen für Bewerbung.
Erstmals nach 20 Jahren finden die Olympischen Winterspiele heuer wieder in den Alpen statt. Im Herzen Europas spürt man an jeder Ecke der Austrangunststätten die Euphorie. Auch ÖOC-Boss Horst Nussbaumer zeigt sich von den Bedingungen begeistert.
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Er lobte die Organisation der Spiele, die mit der Verteilung auf sechs Cluster einige Herausforderungen zu bewältigen haben. „Priorität Nummer eins liegt auf den Sportstätten, die für die Sportler so wichtig sind. Die sind alle in perfektem Zustand, richtig athleten-spezifisch gut“, lobte der seit März des Vorjahres amtierende Oberösterreicher.
Spiele in Österreich
Scheinbar dürfte er während seinem Aufenthalt in Italien selbst Interesse an Spielen in Österreich bekommen haben. 50 Jahre nach dem Winter-Highlight in Innsbruck 1976 hofft er, dass sich auch die heimischen Regionen wieder für eine Ausrichtung bewerben wollen.
Bei den Weltcups in Kitzbühel, Schladming, der Ramsau oder bei der Vierschanzen-Tournee in Innsbruck und Bischofshofen zeigen jedes Jahr, dass man in Österreich perfekt für ein Großereignis gerüstet wäre.
„Wir würden uns wirklich freuen, wenn wir wieder Winterspiele in Österreich machen könnten. Es wäre gut für unsere Infrastruktur, für den gesellschaftlichen Auftritt des Sports als wichtiges Element. Wenn eine Region an uns herantritt, dann würden wir das sicher unterstützen“, stellt Nussbaumer im ORF klar.