Die Entscheidung ist gefallen. Ab 2027 müssen Formel-1-Fans auf eine der traditionellsten Rennstrecken verzichten.
Mit Miami und Las Vegas hat die Formel 1 in den vergangenen Jahren zwei Grand-Prix-Highlights dazugewonnen. Ab der kommenden Saison kommt auch in Madrid ein neuer Standort hinzu. Weiters versuchen die Verantwortlichen in Saudi-Arabien, Portimao und Bangkok, einen Platz im voll gefüllten Rennkalender zu erhalten.
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Umso mehr müssen Traditionsstrecken um den Verbleib kämpfen. Auch ein Rennen in Deutschland am legendären Hockenheimring oder Nürburgring wird immer wieder diskutiert, allerdings dürften die Kosten dafür zu hoch sein. Auch das Heimrennen von Max Verstappen in Zandvoort ist schon wieder Geschichte.
Zwei Entscheidungen gefallen
Doch das ist nicht alles. Nun ist die Entscheidung bei zwei weiteren Kursen gefallen. Die Entscheidung wird viele PS-Liebhaber nicht freuen, denn man muss jährlich auf eine der beiden Stationen verzichten.
Wie nun bekannt wurde, hat der Circuit de Catalunya einen neuen Deal mit den Bossen der Motorsport-Königsklasse unterzeichnet. Allerdings wird das Rennen ab der Saison 2027 nur noch im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgeführt. Als Wechselpartner fungiert mit Spa-Francorchamps ein weiterer Klassiker.
In Belgien werden die Rennen 2027, 2029 und 2031 stattfinden, 2028, 2030 und 2032 kehrt die Formel 1 zurück nach Katalonien. Besonders brisant ist dieser Deal, weil in Barcelona traditionell auch die Testfahrten stattgefunden haben. Dennoch verschwindet dafür ab der Weltmeisterschaft 2027 ein Kurs, der seit 1991 (Barcelona) und 1950 (Spa-Francorchamps) fester Bestandteil war, im Wechselschritt aus dem Kalender.