Der 10-km-Einzel-Bewerb der Langläuferinnen hat Teresa Stadlober den zweiten Top-Ten-Platz bei den Olympischen Spielen in Italien gebracht.
Bei einer neuerlichen schwedischen Machtdemonstration skatete die 33-Jährige am Donnerstag in Tesero zu Platz sieben, 1:10,8 Minuten hinter der nun zweifachen Olympiasiegerin Frida Karlsson. Im Skiathlon über 20 km war Stadlober am vergangenen Samstag auf Rang neun gelaufen. Aufs Podest fehlten der Salzburgerin rund 20 Sekunden.
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Wie schon im Skiathlon siegte Karlsson vor ihrer Landsfrau Ebba Andersson (+46,6), Bronze ging diesmal an die US-Amerikanerin Jessie Diggins (+49,7). Stadlobers Olympia-Programm ist damit noch nicht abgeschlossen. Die Bronze-Gewinnerin von Olympia 2022 in Peking will am Abschlusstag (22. Februar) im 50-km-Rennen im klassischen Stil zuschlagen, davor nimmt am Samstag erstmals seit 2014 eine österreichische Frauen-Langlauf-Staffel in einem Olympia-Bewerb teil.
Stadlober zufrieden mit zweitem Rennen
Mit ihrem zweiten Olympia-Einsatz in Italien war Stadlober zufrieden. "Das war mein bestes Saisonergebnis im 10er-Einzelstart-Skating. Ich darf mich wirklich nicht beschweren", sagte sie mit Blick auf die Plätze 14 und 17 im Weltcup. Es ärgere sie allerdings ein wenig, dass sie am Anfang nicht in die Gänge gekommen war. "Da habe ich Sekunden und Energie liegen gelassen und bin technisch nicht so sauber gelaufen. Vielleicht war ich da zu nervös."
Ihr Material sei erneut "mega" gewesen, und auch körperlich gehe es Stadlober wieder gut. "Die Form passt. Ich bin bei 100 Prozent, nur die Vorbereitung fehlt mir halt. Der Rückstand auf Ebba geht eigentlich, das stimmt mich zuversichtlich für den 50er", sagte Stadlober mit Blick auf den Massenstart zum Abschluss. Karlsson werde aber auch da schwer zu schlagen sein.
Schwedinnen dominant
Die schwedischen Langläuferinnen räumen weiter groß ab. Stadlober hatte im Vorfeld einen weiteren Sieg von Karlsson prognostiziert. "Sie hat uns schon ein paar Mal so vernichtet. Richtig verdient gewonnen", betonte die Skiathlon-Bronzemedaillengewinnerin von 2022. Im Klassik-Sprint am Dienstag hatte Schweden einen Dreifachsieg durch Linn Svahn, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist bejubelt.