Federer locker weiter, Wozniacki out

Roland Garros

Federer locker weiter, Wozniacki out

Nummer 1 der Damen verlor in zwei Sätzen gegen Hantuchova.

Roger Federer, der Gewinner der French Open von 2009, hat am Freitag in Paris mühelos das Achtelfinale erreicht. Der als Nummer drei gesetzte Schweizer fertigte den Serben Janko Tipsarevic mit 6:1,6:4,6:3 ab und ist nach drei Matches weiter ohne Satzverlust. Für die Nummer 1 der Damen kam hingegen schon in der dritten Runde das Aus. Die Dänin Caroline Wozniacki unterlag der Slowakin Daniela Hantuchova mit 1:6,3:6.

Federer, im Gegensatz zu Rafael Nadal in die Runde der letzten 16 "spaziert", trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen seinem Landsmann Stanislas Wawrinka (Nummer 14) und dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga (17). Dabei war durchaus Respekt des vierfachen Paris-Finalisten Federer vor Tipsarevic angebracht gewesen. Der Serbe hatte ihn 2008 bei den Australian Open in große Schwierigkeiten gebracht und heuer in Paris in den bisherigen Matches überzeugt.


Doch der Favorit zeigte, dass er sich auf dem schnellen Platz in Roland Garros wohl fühlt. "Ich bin wirklich sehr zufrieden", erklärte Federer nach dem nur eineinhalbstündigen Match. "Ich dachte, dass es viel schwieriger werden würde. Der erste Satz war der Schlüssel. Er hat mir Selbstvertrauen gegeben und ihn zweifeln lassen." Der Weltranglisten-Dritte blickte enorm zuversichtlich in die Zukunft. "Man darf nicht überheblich sein, aber mein Spiel ist gut genug, um hier zu gewinnen. Ich habe den Eindruck, dass ich heuer besser spiele."

Wozniacki war nach ihrem vorwöchigen Brüssel-Turniersieg gegen die als Nummer 28 gesetzte Hantuchova chancenlos und folgte der belgischen Weltranglisten-Zweiten Kim Clijsters ins Aus. Die Skandinavierin muss weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel warten. Titelverteidigerin Francesca Schiavone profitierte von der Aufgabe der Chinesin Peng Shuai bei 6:3,1:2 und zog ins Achtelfinale ein, ihre Vorjahrs-Finalgegnerin Samantha Stosur scheiterte hingegen mit 4:6,6:1,3:6 an der Argentinierin Gisela Dulko.