Triathlon: Giglmayr bei WM-Serien-Auftakt 24.

Der Österreicher Andreas Giglmayr hat sich am Samstag in Sydney zum Auftakt der "World Championships Series" der Triathleten sehr gut gehalten, auch wenn es als 24. nicht mit einer absoluten Top-Platzierung klappte. Der Salzburger war in der Rad-Spitze gefahren und nach zwei der zehn Laufkilometer auf Rang vier gelegen, ehe er dem hohen Tempo Tribut zollen musste. Der Sieg ging an Bevan Docherty.

Mit dem Neuseeländer hatte Giglmayr im Finish der 40 Kilometer auf dem Rad die Verfolgung einer dreiköpfigen Spitze aufgenommen und sich danach im Laufschritt vom späteren Sieger sogar gelöst. Sein finaler Rückstand von nur 2:02 Minuten auf den Gewinner zeigt, dass das langmonatige Training in Australien schon gut angeschlagen hat. In der zweiten Saisonhälfte mit dem Start der Olympia-Qualifikation soll es noch besser gehen.

"Beim Laufen fehlt noch ein wenig die Schnelligkeit und auch die Tempohärte bei den Bergaufabschnitten", erklärte Gilgmayr nach Erbringen des bisher besten ÖTRV-Platzes bei den Herren seit Bestehen der im Vorjahr erstmals bestrittenen WM-Serie. "Ansonsten bin ich natürlich sehr zufrieden. Bis zu den Sommermonaten bleibt noch Zeit genug." Sein nächstes Antreten ist am 8. Mai in Seoul auf der zweiten von sieben WM-Stationen.

Hatte Docherty im Ziel immerhin sechs Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Russen Alexander Bruchankow sowie eine weitere auf den Franzosen David Hauss, siegte bei den Damen die Chilenin Barbara Riveros Diaz zeitgleich vor der Neuseeländerin Andrea Hewitt und eine Sekunde vor der blessiert angetretenen Australierin Emma Moffat. Der Erfolg der Südamerikanerin ist eine Überraschung, Österreicherin war keine angetreten.