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EBEL

Capitals erlegen Bullen

Vienna Capitals schlagen den amtierenden Meister locker mit 3:0. Liveticker zu den restlichen Ligaspielen.

Vienna Capitals - Red Bull Salzburg 3:0 (2:0,0:0,1:0)
Die Vienna Capitals bleiben weiterhin souveräner Tabellenführer der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die Wiener besiegten am Freitag vor 4.100 Zuschauern in der Albert Schultz Halle den amtierenden Meister Red Bull Salzburg verdient mit 3:0 (2:0, 0:0, 1:0) und sind damit als einziges Team nach drei Spieltagen der Platzierungsrunde noch ungeschlagen.

Henriksson feiert Debüt
Salzburgs neuer schwedischer Goalie Daniel Henriksson musste bei seinem Debüt bereits im ersten Drittel zweimal hinter sich greifen. Erst traf Aaron Fox nach Vorarbeit der beiden Rodman-Brüder, mit denen er schon in Jesenice die gefährlichste Sturmlinie der Liga gebildet hatte (12.). Sechs Minuten später war auch Marcel Rodman im Powerplay erfolgreich.

Aktivere Wiener
Die Wiener waren die etwas aktivere und vor allem in Überzahl effizientere Mannschaft. Im Schlussdrittel fixierte Marc Tropper aus einem schnellen Gegenstoß den Endstand (48.). Caps-Goalie Sebastien Charpentier parierte auf dem Weg zum Shutout 28 Schüsse. Der Tabellenführer hat den Meister damit in allen drei Saisonheimspielen bezwungen.

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EC VSV - EC KAC 2:5 (0:0,1:2,1:3)
Der Villacher SV hat auch das zweite Duell mit Lokalrivalen KAC binnen einer Woche verloren. Der Vizemeister unterlag dem Rekordchampion im 241. Kärntner Derby am Freitagabend in der mit 4.500 Zuschauern ausverkauften Villacher Stadthalle verdient mit 2:5 (0:0,1:2,1:3). Der VSV liegt nach drei Spielen in der Platzierungsrunde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) weiterhin punktelos am Tabellenende.

Zahlreiche Großchancen
Beide Teams spielten sich schon in der Anfangsphase einige Großchancen heraus, die starken Schlussleute Hannes Enzenhofer und Gert Prohaska ließen im ersten Drittel aber keine Treffer zu. Nach starken zehn Minuten des KAC am Ende von Drittel eins, bewies VSV-Torjäger Dany Bousquet (51.) kurz nach Wiederbeginn einmal mehr seinen Torriecher, der Kanadier stand bei einem abgewehrten Oraze-Schuss goldrichtig und staubte zum 1:0 ab.

Verdiente KAC-Führung
KAC-Verteidiger Andrew Schneider besorgte aus einem Konter in der 25. Minute den Ausgleich. Auch danach blieben die Gäste am Drücker, Kapitän Jeremy Rebek (31./SH) profitierte von einem Fehler im Powerplay des VSV und sorgte aus einem schnellen Gegenzug für die mittlerweile verdiente Führung des KAC. Niki Petrik ließ die Anhänger der Villacher auch im Schlussdrittels früh jubeln, der Stürmer bezwang Enzenhofer nach zwei Minuten im Schlussdrittel zum 2:2.

Entscheidung im Schlußdrittel
Zehn Minuten vor Schluss traf der KAC zur neuerlichen Führung, Gregor Hager netzte abermals in Unterzahl ein. Für die endgültige Entscheidung sorgte dann neuerlich Rebek (55.), der im Powerplay einschoss. Tony erhöhte in der Schlussminute durch einen Empty-Net-Treffer auf 5:2.

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EHC Liwest Black Wings Linz - HK Akroni Jesenice 4:3 n.P.(1:1,1:0,1:2 - 0:0/1:0)
Die Black Wings Linz sind auch nach dem dritten Spieltag der Platzierungsrunde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) erster Verfolger von Tabellenführer Vienna Capitals. Die Linzer setzten sich am Freitagabend vor 2.200 Zuschauern gegen den HK Jesenice mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. Robert Shearer behielt in der Entscheidung als einziger Schütze die Nerven.

Mäßiges Niveau
Die Partie plätscherte in den ersten beiden Dritteln auf bescheidenem Niveau dahin. Nach der Führung der Gäste durch Derek Bekar (6.), drehten Cameron Severson (8./SH) und Gregor Baumgartner (37.) die Partie zugunsten des Grunddurchgang-Siegers. Im Schlussabschnitt erhöhten die Slowenen allerdings merklich das Tempo und kamen auch rasch zum neuerlichen Ausgleich (Andrej Hebar/46.).

Nur 2:31 Minuten später schoss Viktors Ignatjevs (48.), die Linzer aber wieder in Führung. Das weiter ohne Kapitän Dejan Arl angetretene Jesenice zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, drängte auf den Ausgleich, der sieben Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene (Conny Strömberg/53.) tatsächlich noch fiel.

Shearer verwandelt als einziger Penalty
Nach einer torlosen Verlängerung ging es im fünften Duell der beiden Teams bereits zum dritten Mal ins Penaltyschießen, in dem Shearer als einziger Spieler traf und den zweiten Heimsieg der Linzer gegen die Slowenen in der laufenden Saison perfekt machte. Bei Jesenice vergaben sowohl Strömberg, als auch Healey und Poloncic, bei den Linzern waren Purdie und Baumgartner erfolglos.

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HC TWK Innsbruck - Alba Volan Szekesfehervar 1:3 (1:1,0:0,0:2)
Auch Neo-Trainer Ron Kennedy hat beim HC Innsbruck an seinem dritten Arbeitstag keine Wunder wirken können. Die Tiroler blamierten sich zum Auftakt des "unteren Play-Offs" und verloren zu Hause gegen Szekesfehervar, den bisherigen Prügelknaben der Liga, mit 1:3 (1:1,0:0,0:2).

Die Innsbrucker - noch immer geschockt vom verpassten oberen Play-Off - begannen hektisch und ohne kontrolliertem Spielaufbau. Und so waren es auch die Gäste aus Ungarn, die das erste Powerplay nach elf Sekunden zur 1:0 Führung nutzen konnten (10.). Erst zwei Minuten vor der ersten Drittelpause gelang Razingar ebenfalls in Überzahl der Ausgleich für die Haie. Im Schlussdrittel überraschte Szekesfehervar-Stürmer Kralj Innsbruck-Goalie Kotyk mit einem ansatzlosen Schuss und die Ungarn führten erneut (44.). Fünf Minuten vor Ende hatte Innsbruck zwar die Riesenchance auf den Ausgleich, doch Lindner schoss einen Penalty (Razingar wurde von Horvath gestoppt) neben dem Tor vorbei.

Selbst als die Innsbrucker 99 Sekunden vor Schluss ihren Torhüter vom Eis nahmen, schwächten sie sich selbst, denn 16 Sekunden später kassierte Unterluggauer eine Zwei-Minuten-Strafe. Zehn Sekunden vor Ende sorgte Ftorek mit einem Empty-Net-Goal für den hochverdienten Endstand gegen die Tiroler, die eine inferiore Leistung boten.

Olimpija Laibach - Graz 99ers 3:1 (1:0,1:0,1:1)
Die Graz 99ers haben zum Auftakt der EBEL-Qualifikationsrunde am Freitag eine empfindliche 1:3-(0:1,0:1,1:1)-Auswärtspleite bei Olimpija Laibach einstecken müssen. Während die mit einem Bonuspunkt gestarteten Slowenen dank der Niederlage von Innsbruck die Spitzenposition übernahmen, nehmen die Steirer nun die Schlussposition ein.

Der Heimsieg des Liga-Neulings war verdient. Nachdem Mitchell (7.) sein Team im Powerplay in Führung gebracht hatte, ließen die Steirer ihre Überzahlspiele sträflich ungenutzt. Erst nachdem die Laibacher durch Yarema (37.) und Avgustincic (45.) auf 3:0 davongezogen waren, nutzte Day (48.) ein Powerplay zum Anschlusstreffer.

Während die Mannschaft aus Laibach den fünften Sieg in Serie feierte haben die 99ers in den vergangenen sieben Partien nur einmal gewonnen.

Tabelle
1. Olimpija Laibach 1 1 0 3 : 1 3
2. Alba Volan Szekesfehervar 1 1 0 3 : 1 2
3. HC TWK Innsbruck 1 0 1 1 : 3 2
4. Graz 99ers 1 0 1 1 : 3 0