Rafael Rotter

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Rotter: 'Drumherum nicht zu vergleichen'

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Stürmer Rafael Rotter (34) spricht über seine neue Heimat bei den Black Wings Linz. 

Nach 13 Jahren bei den Vienna Capitals wechselte Rafael Rotter im Sommer nach Linz. Er hat sich gut eingelebt, doch sportlich läuft es noch nicht rund. „In ein bis zwei Spielen hatten wir keine Chance, ansonsten waren wir immer dabei. Die letzten Spiele sind besser, aber die ersten zwölf Partien tun weh. Vor allem mit dem neuen Modus, da zählt jedes Spiel. Ein Lauf im Jänner kann zu spät sein. Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel“, betont Rotter nach der 4:5-Niederlage am Sonntag bei den Caps. Derzeit liegt er mit den Black Wings auf dem vorletzten Platz: „Das habe ich lang nicht mehr oder vielleicht sogar noch nie erlebt.“

© GEPA
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›Früher A…, jetzt Rafael Rotter‹

Mit den Caps spielte er fast immer oben mit – er zieht auch abseits des Eises einen Vergleich. „Sie geben sich in Linz viel Mühe, aber in Wien ist es noch professioneller. Das ganze Drumherum kann man nicht vergleichen. Aber die Gegebenheiten sind top, unsere Garderobe ist wie in der NHL“, so der 34-Jährige, der nach 22 Spielen bei einem Tor und elf Vorlagen hält.

„Ein paar Tore mehr könnten es schon sein. Ich bin jetzt in einer anderen Rolle, aber das gefällt mir“, meint Rotter. In die Herzen der Fans hat er sich schon gespielt, obwohl er früher in Linz nicht allzu beliebt war. Er grinst: „Da war ich Rafael A…, jetzt bin ich Rafael Rotter.“ Was die Zukunft bringen wird, ist offen. In Linz hat er einen Vertrag für diese Saison plus Option auf eine weitere Speilzeit. Er macht jedenfalls kein Geheimnis daraus, dass er seine Karriere gerne bei den Capitals beenden würde.

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