Capitals Rotter

Bei Rückkehr nach Wien

Capitals besiegen Rotter mit 5:4

Die Vienna Capitals feierten vor leeren Rängen bei der Rückkehr von Ex-Crack Rotter einen 5:4-Erfolg über die Black Wings Linz. Für die Wiener war es bereit der siebente Heimsieg in Folge.

"Danke Rafi für 13 Jahre Treue, Emotionen und Leidenschaft in Schwarz-Gelb“ stand auf einem Spruchband des Fanklubs „Icefire“. Rotter spielte am Sonntag erstmals in Wien gegen die Vienna Capitals – allerdings hat er sich seine Rückkehr anders vorgestellt. „Es war ein hin und her. Das Glück war wie schon öfters in dieser Saison nicht auf unserer Seite“, so der 34-Jährige. Dennoch freute er sich über das Transparent: „Ein großes Dankeschön dafür, das hat mich richtig gefreut und bedeutet mir viel. Das zeigt mir, dass man mich in Wien noch immer gern hat.“

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Zum Spiel: Nach einem schweren Patzer von Linz-Verteidiger Wolf traf Sheppard, der sein Comeback feierte, aus kurzer Distanz in Überzahl zum 1:0 (11.). Dann fälschte Lowry einen Schuss von Neal auch noch zum 2:0 ins Tor ab (17.). Die Caps waren auf Kurs.

Zwei Blitz-Treffer schockten Caps zunächst

Aber Linz kam gut aus der ersten Pause, Pelletier konnte auf 1:2 verkürzen (23.). Dann wurde es strittig: Nach toller Kombination über Meyer und Sheppard gelang Sutter das vermeintliche 3:1. Weil das Tor aber kurz zuvor aus der Verankerung war, nahmen die Referees den Treffer zurück (27.). Nach einem Solo von Wall durften die Wiener aber jubeln – 3:1 (34.). Nur schlugen die Oberösterreicher eiskalt zurück: Innerhalb von 48 Sekunden glichen Bortnak (36.) und Lebler (37.) zum 3:3 aus.

Im Schlussabschnitt legten erneut die Caps vor: Hartl zog ab und erzielte das 4:3 (44.). Nachdem Caps-Urgestein Lakos gegen Lamarche die Fäuste sprechen ließ, glich Bortnak neuerlich aus – 4:4 (47./PP). Aber nach dem 5:4 von Sutter (52.) war der 7. Heimsieg in Folge für die Wiener fixiert. „Es war nicht perfekt, aber gut genug für drei Punkte“, so Caps-Coach Barr. Stürmer Hartl vermisste vor allem die Fans: „Sie fehlen uns extrem. Da musst du dich selbst noch mehr pushen. Wir geben zwar immer 100 Prozent, aber wenn Fans in der Halle sind, opferst du dich noch mehr auf.“